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Ferienhaus in den Französischen Alpen - Action & Entspannung

Seit jeher üben die Berge eine Faszination auf die Menschen aus. Die prächtigsten Erhebungen Europas sind ohne jeden Zweifel die Alpen, die die Landschaft Südostfrankreichs dominieren. Grob lässt sich die Alpenlandschaft in Frankreich in zwei Bereiche teilen. Die Nördlichen Alpen decken weitestgehend die historische Provinz Savoyen ab und bilden die Grenze zur Schweiz und den Großteil der hochalpinen Gebiete Frankreichs. Die Südlichen Alpen sind nur geringfügig niedriger, sie ziehen sich entlang der italienischen Grenze vom Nationalpark des Écrins bis hinunter an das Mittelmeer.  

Während sich im Gebiet um Frankreichs Nördliche Alpen einige Großstädte, wie Grenoble oder Lyon, befinden, ist der südliche Teil des Gebirgszuges mit gerade einmal sechs Städten, die mehr als 6.000 Einwohner zählen, weitaus ländlicher geprägt, so auch manches Ferienhaus in den Südlichen Alpen, welches richtigen Almcharakter bietet. Wenn Sie also im Sommer oder Winter auf dem Dach Europas Ihren Bergsport treiben möchten und dabei großen Wert auf unverdorbene Landschaften legen, bietet sich dieser Teil der Westalpen besonders an.

Anreise

Die Anreise in den Urlaub per Flugzeug ist in der Regel am schnellsten und unkompliziertesten, leider verfügt diese Region jedoch aufgrund des unebenen Terrains über keine nennenswerten Flughäfen. Selbst der größte Flughafen in Gap konzentriert sich vorwiegend auf Luftsport. Falls Sie fliegen möchten, kommen je nach Destination die Flughäfen in Chambéry-Savoie, Nizza, Marseille, Grenoble oder sogar in Turin in Frage. Stellen Sie sich anschließend auf mindestens eine Stunde Fahrt zu Ihrem endgültigen Ziel, der Ferienwohnung Südliche Alpen, ein. Ob Sie diese Fahrt per Mietwagen oder im Shuttlebus bestreiten, können Sie davon abhängig machen, ob Sie Wert darauf legen, die Region und ihre Orte kennenzulernen oder aus rein sportlichen Gründen in die Südlichen Alpen fahren.

Wenn Sie sich dazu entscheiden, direkt mit dem eigenen Auto anzureisen, fahren Sie aus den meisten Teilen Deutschlands am schnellsten quer durch die Schweiz über Mailand und Turin im Piemont ins Zielgebiet. Beachten Sie hierbei, dass Sie in der Schweiz eine Vignette benötigen. Diese können Sie sich zum Beispiel online beim ADAC bestellen oder in Grenznähe spontan in vielen Kiosken, Postfilialen und Tankstellen erwerben.

Die schnellste Route aus dem Westen Deutschlands führt ebenfalls über die Schweiz, doch statt die Alpen zu überqueren, verfolgen Sie diese gen Südwesten über Basel und Genf. Wenn Sie sich die Schweizer Vignette sparen möchten, können Sie auch mit geringem Zeitverlust über Lyon fahren. Behalten Sie jedoch hierbei im Sinn, dass die französischen Autobahnen zumeist mautpflichtig sind. Gegebenenfalls kann die Anreise über die Schweiz also günstiger sein.

Von einer Anreise per Zug ist in den meisten Fällen abzuraten. Zum einen kann die Anreise problemlos einen ganzen Tag einnehmen, zum anderen müssen Sie hierbei mindestens zwei Mal umsteigen. Angenommen Sie reisen mit Ihrer Ski- oder sonstiger Sportausrüstung an, müssen Sie sich auf ständiges Umladen Ihres Sondergepäcks einstellen.

Sportparadies Südliche Alpen

Unter Hobbysportlern und Profis im Bereich des Bergsports ist man sich einig: Die südlichen Alpen Frankreichs sind eines der besten Ziele Europas für alpine Aktivitäten. Dank der ausgezeichneten geologischen Eigenschaften und dem verhältnismäßig geringen Besucheransturm lassen sich viele Sportarten hier ungestörter ausüben, als in vielen Gemeinden weiter nördlich. Das bezieht sich auf Wintersport genauso, wie auf Sommerdisziplinen.

Wandern

Eine der beliebtesten hiesigen Aktivitäten ist der Wandersport. Auf den gut gepflegten und ausgeschilderten Wanderwegen der Region entdecken Jung und Alt die malerischen Ausblicke von den Höhenwegen und die imposanten Gipfel um die Gebirgspässe. Zahlreiche Wanderführer beschreiben die vielen Wege unterschiedlicher Schwierigkeitsstufen, sodass Sie schon zu Hause entscheiden können, welche Etappen Sie einschlagen. Für viele Touristen ist es aber auch ein besonderer Reiz sich spontan in der Ferienwohnung in den Südlichen Alpen zu entscheiden, wo es lang gehen soll oder mit GPS-Gerät während der eigentlichen Wanderung. Entlang des französisch-italienischen Grenzkammes finden Sie zum Beispiel auch viele historische Wanderwege, von alten Salzstraßen bis hin zu königlichen Jagdsteigen. Auch der Fernwanderweg Via Alpina, der sich auf unterschiedlichen Routen durch alle acht Alpenländer seinen Weg von Friaul-Julisch Ventien nach Monaco bahnt, verläuft auf seinen letzten Kilometern hier entlang.

Für das Trekking, das Wandern ohne Wege durch die freie Natur, bietet sich auch genügend unverdorbenes Areal an. Gute Ausrüstung ist hierbei essenziell, denn die umliegende Landschaft ist oft unwegsam. Das richtige Schuhwerk und Kletterwerkzeug sind also unabdingbares Inventar. Da die Wanderer, die sich dieser Herausforderung annehmen, üblicherweise mehrere Tage unterwegs sind, zählen auch Zelte und Proviant zu der Ausstattung, die stets mit sich getragen wird. Trekking verlangt Wanderern viel Kondition und Kraft ab, aber in kaum einer Sportart kommen Sie der Natur näher. Wenn Sie also fit und interessiert sind, können Sie beim Trekking die Alpen besser kennenlernen, als die meisten es je tun werden.

Skisport

Selbstverständlich gibt es auch hier viele attraktive Skigebiete mit unterschiedlich herausfordernden Abfahrten. Die Auswahl bietet für jedermann etwas. Dank der Höhe bleibt der Schnee oft bis Ende April liegen, sodass hier meist länger Ski gefahren werden kann, als in vielen Wintersportorten Deutschlands oder Österreichs. Glücklicherweise gelten dennoch nur wenige Skiorte in den Südlichen Alpen als Ski-Hochburgen. Überfüllte Pisten sind hier ganz klar die Ausnahme und auch die Suche nach einem Ferienhaus in den Südlichen Alpen gestaltet sich bedeutend entspannter.

Die Skigebiete „Pra Loup“, „Le Sauze“ und „Isola 2000“ haben den größten Ansturm unter den Skigebieten der Südalpen. Wintersportorte, wie Arvieux oder Abries Ristolas außerhalb von Briançon, geben Ihnen ein besseres Bild davon, wie entspannt Ski- oder Snowboardfahren in diesem Teil Frankreichs sein kann. Auch Auron und Beuil les Launes sind verhältnismäßig ruhig trotz ihrer ausgesprochen großen Anzahl an Pisten. Die Gebiete sind hauptsächlich so gut erschlossen, um mit dem besonders populären Isola 2000 mithalten zu können, in dessen Einzugsbereich die Orte liegen.

Isola 2000 ist der meist besuchte Wintersportort der Region und unter den beliebtesten Ski Resorts Frankreichs. Das Wintersportgebiet lässt sich jedoch die meiste Zeit nicht anmerken, wie hoch frequentiert es ist, denn die Vielzahl an unterschiedlichen Lifts und eine gewaltige Streckenlänge lassen weder lange Wartezeiten noch Gedrängel auf den Pisten aufkommen. Falls Sie also einen belebten Skiort besuchen möchten, aber gern auf dessen Nachteile verzichten, dann ist Isola eine gute Wahl.

Erlebnissport

Der extremen Landschaft entsprechend, ist dieses Gebiet das ganze Jahr über ein Anziehungspunkt für Erlebnis- und Extremsportler. Im Sommer ziehen die aeronautischen Sportler die Blicke weg von den Bergen in die Lüfte. Die vielen Abflugflugstationen und weiten Täler sind ideal für Segelflieger, die hier nicht nur unkompliziert starten können, sondern auch stundenlang in der Luft bleiben. Hier finden sich außerdem viele Absprungrampen für Gleitschirmflieger und Hängegleiter. Natürlich benötigen all diese Aktivitäten eine gewisse Expertise und einen Schein. Wenn sie über die nötigen Voraussetzungen nicht verfügen, aber die Lust und den Mut haben, Frankreichs Alpen aus der Vogelperspektive zu entdecken, können Sie dies zumindest als Passagier erleben. Viele Anbieter haben Tandemflüge für die unterschiedlichen Gleiter im Programm. Anfänger müssen also auf den Nervenkitzel und die unvergleichlichen Ausblicke nicht verzichten.

Freunde von Wildwassersport finden im Sommer viele Möglichkeiten diesem Hobby zu frönen. Rafting und Kajakfahren ist in vielen der Flüsse im südlichen Bereich der Alpen möglich. Zu den beliebtesten Gewässern zählen die Ubaye, ein sehr strömungsstarker Fluss, und die hauptsächlich ruhigere Durance in der sie mündet. Viele Abschnitte der Ubaye stellen eine zu große Herausforderung für Amateure dar. Auf der Durance hingegen sind weitestgehend mittlere und moderate Schwierigkeiten anzutreffen. Viele Teilstrecken eignen sich auch für Wildwasser-Anfänger.

Auch der Fluss Verdon bietet viele Möglichkeiten für Wildwasserfahrten, ob im Kajak, Kanu oder Raft. Die eigentliche Fahrt auf dem recht ruhigen Fluss ist weniger das Spektakel, als ihre dortige Umgebung. Auf dem türkisen Fluss können Sie eine der größten Natursehenswürdigkeiten Frankreichs vom Wasser aus erleben: die gewaltige Verdon-Schlucht. Mit 21 Kilometer Länge und bis zu 700 Meter Tiefe ist dies eine der größten Schluchten Europas, dicht gefolgt von der Samarià-Schlucht auf Kreta. An der engsten Stelle ist die Schlucht des Verdon nur sechs Meter breit. Dieses Naturwunder wird auch der Grand Canyon Europas genannt.

Die kleineren Zuflüsse von dem Verdon, der Durance und anderen Flüssen der Region bieten sich zum Teil hervorragend zum Canyoning an – einem recht jungen Sport, der in Spanien und Südfrankreich, insbesondere auf Korsika, entstand. Beim Canyoning verfolgt man einen Bachlauf bis zum Tal einer Schlucht (Canyon). Die Fortbewegung wechselt sich zwischen Abseilen, Sprünge in angestaute Wasserbecken, Schwimmen und Rutschen ab. Gerutscht wird auf natürlichen Rutschen, die sich durch den Wasserlauf über Jahrmillionen in den Stein geformt haben. Passende Schluchten finden Sie vielfach rund um Ihr Ferienhaus. Die Südlichen Alpen Frankreichs bieten Hunderte von ihnen. Da dieser Sport gefährlich sein kann, sollten Sie selbst als Fortgeschrittener immer einen professionellen Führer dabei haben, der mit der Strecke bestens vertraut ist. Nur so können Sie Ihrer Abenteuerlust ohne Risiko freien Lauf lassen.

Im Winter bilden Freerider die wohl spannendste Attraktion. Hierbei handelt es sich um die Anarchisten unter den Skifahrern, die sich an keine Pisten binden lassen, sondern ihre Route spontan und querfeldein den Berg hinunter suchen. Dieser lebensgefährlichen Disziplin sollten Sie keineswegs leichtfertig nachgehen. Aber Zuschauen lohnt sich.

Die Städte

Wie eingangs erläutert, begegnen Sie als Tourist in diesem Teil Frankreichs keinen großen Städten. Allein die geologischen Umstände würden eine große Agglomeration nicht zulassen. So zählt Gap, die größte Stadt der Region, etwa 40.000 Einwohner. Das sollte Sie aber nicht zu der Schlussfolgerung führen, dass es in so einer kleinen Gemeinde nichts zu entdecken gibt. Die Stadt in der bereits historische Persönlichkeiten, wie der römische Kaiser Augustus oder Napoleon Bonaparte, Halt gemacht haben, verfügt als Bischofssitz zum Beispiel über eine Kathedrale. Die Integration Byzantinischer und Gotischer Einflüsse und der weiße Stein verleihen der Kirche eine seltene architektonische Harmonie.

Auch das Botanische Konservatorium für alpine Pflanzen ist mit seinen Hunderten von Arten nicht nur für Hobbygärtner von Interesse. Erleben Sie rund um Ihre Ferienwohnung Südliche-Alpen-Romantik. Wenn Sie durch die Gassen der Stadt, die 2002 als Alpenstadt des Jahres ausgezeichnet wurde, schlendern, werden Sie eine besondere Verschmelzung von mediterranem und alpinem Stadtbild erleben! Mit etwas Glück können Sie bei einem Besuch von Gap Zeuge der Tour de France werden. Denn Gap ist regelmäßig als Etappenstart- oder ziel im Programm der Tour enthalten.

Die nächstgrößere Stadt ist Briançon, die zweithöchste „vollwertige“ Stadt Europas hinter dem schweizerischen Davos. Bereits vor Jahrtausenden führten hier römische Verbindungsstraßen von der Poebene zum Rhônetal. Die strategische Bedeutung wurde untermauert, als der Festungsbaumeister Vauban im Auftrag Ludwig XIV. die Stadt mit einer Zitadelle und einigen weiteren Forts erfolgreich gegen Angriffe rüstete. Weder den Italienern noch den Österreichern gelang es in den folgenden Jahrhunderten die Stadt zu unterwerfen. Daher sind viele alte Bauwerke erhalten, die Sie bei einem Besuch bewundern können. Diese und andere Festungen an der französischen Grenze, so zum Beispiel um ein Ferienhaus in Nord-Pas-de-Calais und Aquitanien, sind als die „Festungsanlagen von Vauban“ von der UNESCO als Welterbe geschützt worden. Das nahegelegene Mont-Dauphin ist eine weitere befestigte Stadt, die sich in diesem Katalog wiederfindet. Wenn Sie an frühneuzeitlicher Kriegsführung und französischer Geschichte interessiert sind, kommen Sie in und um Briançon gewiss auf Ihre Kosten.

Französischkundigen Touristen wird bereits der Name von Digne-les-Bains das Indiz geben, dass es sich hierbei um eine Bäderstadt handelt. Die Stadt, die bis 1988 offiziell nur Digne hieß, ist in der Tat ein Kurort mit warmen Quellen und ausgezeichneter Luftqualität. Die nebel- und windgeschützte Höhenlage beschert Digne-les-Bains über 300 Sonnentage im Jahr. Das angenehme Ambiente der mediterranen Stadt ist Grund genug sie zu besuchen. Hobbygeologen können zudem im nahegelegenen Naturschutzgebiet 200 Millionen Jahre alte Fossilien in Europas größtem Ammonitenfeld bestaunen. Digne-les-Bains ist direkt per Schmalspurbahn mit Nizza verbunden. Falls Sie also die spontane Lust nach Meer überkommen sollte, nehmen Sie einfach diese Bahn durch die faszinierende Landschaft Alpes-Maritimes.

Die Dörfer

Auch wenn Savoyen in Frankreichs nördlichen Alpen die höchstgelegene Landschaft Europas ist, so befindet sich in den südlichen Alpen zumindest die höchstgelegene Gemeinde Frankreichs: Saint-Véran. Zusätzlich zu diesem Superlativ wurde die kleine Gemeinde von 270 Einwohnern als eines der schönsten Dörfer Frankreichs klassifiziert. Diese Ehre teilt das Dorf mit nur 150 anderen Ortschaften Frankreichs. Besonders sehenswert sind die Sonnenuhren aus der Renaissance, die viele Häuserfassaden schmücken, und die Kirche mit den jahrhundertealten Löwenskulpturen am Portal. Saint-Véran ist auch ein Wintersportgebiet. Bei einem Urlaub in dieser Gemeinde können Sie also Sport und Kultur bestens kombinieren.

La Grave ist ebenfalls ein kleiner Ort, der den Balanceakt zwischen modernem Skigebiet und dem Prädikat eines der schönsten Dörfer Frankreichs meistert. Hier ist der Skibetrieb jedoch deutlich größer. Das liegt daran, dass La Grave als Mekka für Freerider gilt und unmittelbar an der Grenze zum Skigebiet Deux Alpes liegt. Viele fortgeschrittene Fahrer in Deux Alpes besuchen La Grave, um sich an den gewaltigen Steilhängen und Gletschervorsprüngen zu testen. Im Frühjahr findet das „Derby de la Meije“ statt, bei dem Skiprofis sich ein Freeride-Rennen der Extraklasse bieten. Ohne Streckenabgrenzung bahnen sie sich ihren Weg 2100 Meter abwärts vom Dôme de la Lauze bis ins Tal.

Wer sich auf diese Abfahrten einlässt, muss ein großes Maß an Können haben. Überschätzen Sie sich also nicht, sondern sehen Sie lieber den Spezialisten bei der Arbeit zu oder lassen Sie sich von den anderen Sehenswürdigkeiten vor Ort begeistern. Dazu zählen die Kirche aus dem 15. Jahrhundert und deren Kunstschätze sowie das mittelalterliche Stadtbild. Die dazugehörige Gemeinde Les Hières verfügt außerdem über einen sehr gut erhaltenen romanischen Kirchenbau des 12. Jahrhunderts.

Ein weiteres Dorf, das zu den schönsten Frankreichs zählt, ist Moustiers-Sainte-Marie, unmittelbar am westlichen Eingang der Verdonschlucht. Das Dorf bietet ein geschlossenes, authentisches Stadtbild, das von seiner dramatischen Lage zwischen zwei Klippen und an einem Flusslauf mit Wasserfall mitten in der Altstadt geprägt ist. Wenn Sie hier verweilen, haben Sie gegebenenfalls von Ihrer Ferienwohnung in den Südliche Alpen ein spektakuläres Panorama. Seit Jahrhunderten hängt über der Stadt ein goldener Stern an einer Kette, die zwischen den Klippen gespannt wurde. Der Ursprung des Sterns ist unbekannt, doch er bildet zusammen mit der Pfarrkirche aus dem 12. Jahrhundert die Hauptsehenswürdigkeiten des Ortes. Moustiers-Sainte-Marie ist übrigens seit dem Mittelalter für seine Töpfer- und Keramikkunst bekannt.

In ähnlich atemberaubender Kulisse befindet sich die Gemeinde Sisteron. Aufgrund der geografischen Lage wird Sisteron auch das „Tor zur Provence“ genannt. Die Art, wie sich dieser altehrwürdige Ort in die Natur einfügt, trägt maßgebend zu dem Charme von Sisteron bei. Vor allem prägen die Erhebungen aus geripptem Kalkfels das Stadtbild, die sich hinter den Bauwerken, wie der fabelhaften lombardischen Kathedrale aufbäumen. Majestätisch thront die Zitadelle, deren erste Befestigung bereits in der Antike veranlasst wurde, an einer der höchsten Stellen der Gemeinde und überblickt die umliegenden Dächer und die Ufer der Durance.

Über mehrere Generationen im Mittelalter war die Grafschaft Provence unter den Erben der Großfamilie gesplittet. So wurde das beschauliche Forcalquier über zwei Jahrhunderte Hauptstadt der gleichnamigen Grafschaft, bevor sich die Provence wiedervereinigte. Trotz der verhältnismäßig kurzen Phase als Hauptstadt, wirkte die Bedeutung dennoch nach. Von den folgenden Jahrhunderten lassen sich viele historische Monumente bewundern, wie die Kathedrale, zwei Klöster aus dem 13. und 17. Jahrhundert und die Zitadelle Notre-Dame-de-Provence mit ihrer prächtigen Kapelle und dem bezaubernden Glockenspiel. Von der Zitadelle genießen Sie einen großartigen Blick auf die Landschaft und über die Stadt, die mit ihren sandsteinfarbenen Häusern und blassroten Dachziegeln heute kaum anders aussieht, als vor Hunderten von Jahren.

Wie Sie sehen, bieten sich die Südalpen Frankreichs zu mehr als nur einem Skiausflug an. Entdecken Sie die Alpen und nehmen Sie sich ein wenig mehr Zeit, um die charakteristischen Ortschaften zu erschließen. Genießen Sie die Verschmelzung der Kulturen des Mittelmeers und der Alpen! Egal, wie Sie Ihren Urlaub in den südlichen Alpen verbringen, die Eindrücke dieser Berglandschaften werden Sie immer begleiten.

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