Ferienhaus Midi-Pyrénées & Pyrenäen

Alle Reiseziele in Midi-Pyrénées

Alle Urlaubsziele anzeigen Weniger Urlaubsziele anzeigen
Alle Häuser in Midi-Pyrénées
Lassen Sie sich inspirieren!
Last-Minute-Angebote
8 Ferienhäuser
Gruppenhäuser
3 Ferienhäuser
Anmelden

Abwechslung pur im Ferienhaus Midi-Pyrénées - Action und Entspannung bieten die Berge gleichermaßen

Von den Grenzen Spaniens und Andorras inmitten der Pyrenäen über die weiten Ebenen um die Garonne bis hin zu den Erhebungen des Zentralmassivs erstreckt sich diese besondere Region im Südwesten Frankreichs. Rein flächenmäßig ist Midi-Pyrénées noch vor Rhône-Alpes und Aquitanien die größte Region des Landes. Kein Wunder also, dass Sie in den hiesigen Départements all das finden, was Ihren Urlaub im Ferienhaus in Midi-Pyrénées zu der perfekten Frankreichreise macht. Egal, ob Sie die pure Entspannung in ursprünglicher Landschaft suchen, Wellness in natürlichen Thermen, Outdoorsport in den Bergen und Flüssen der Pyrenäen oder kulturelle Abenteuer zwischen römischen Ruinen und den Lichtern der Großstadt Toulouse: Urlaub in einem Haus oder einer Ferienwohnung in Midi-Pyrénées wird Sie begeistern. Dank eben dieser Vielfalt an Möglichkeiten, können Sie Ihren Urlaub besonders abwechslungsreich gestalten. Lesen Sie weiter und erfahren Sie, welche Sehenswürdigkeiten Sie nicht verpassen dürfen und welche Aktivitäten sich in dieser vielschichtigen Region anbieten, um voller großartiger Erinnerungen heimzukehren!

Die Lage und Anreise

Die Region Midi-Pyrénées wurde in dieser Form erst in den 1970er Jahren abgesteckt, als unterschiedliche historische Provinzen zu einer Einheit zusammengefügt wurden. Der Name setzt sich zusammen aus „Midi“, ein Begriff für Südfrankreich, und „Pyrénées“, den Pyrenäen, dem  Grenzgebirge zu Spanien und Andorra.

Ein Auto ist in Midi-Pyrénées nahezu unverzichtbar, denn es ermöglicht Ihnen, diese geologisch und kulturell interessante Region besser zu erkunden, als mit Bus und Bahn. Da viele Sehenswürdigkeiten, wie Höhlen oder Burgen, etwas ab vom Schlag sind, sparen Sie sich mit einem Auto viel Zeit und Geld bei Erkundungstouren.

Die schnellste Art in den Süden Frankreichs zu gelangen, ist natürlich per Flugzeug. Der internationale Flughafen Toulouse-Blagnac (TLS) zählt zu den größten und beschäftigtsten Airports Europas mit etwa sechs Millionen Passagieren im Jahr. Dies liegt unter anderem an der hohen wirtschaftlichen Bedeutung der Stadt und des Flughafens selbst, der ein Werksflughafen von Airbus ist und in dem unter anderem der A330 produziert wird. Mehrere Linienfluggesellschaften fliegen Toulouse von Deutschland aus an. Direktflüge können Sie aus Frankfurt, Hamburg, Berlin oder München buchen. Wie an allen größeren Flughäfen üblich, können Sie auch hier direkt einen Mietwagen leihen. Toulouse liegt praktischerweise äußerst zentral in der Region, sodass Sie von hier aus mit einem Auto innerhalb von zwei Stunden selbst eine Ferienwohnung Midi-Pyrénées im entlegensten Bergdorf erreichen können.

Sollten Sie direkt mit Ihrem eigenen Auto anreisen, so behalten Sie im Sinn, dass Sie aus deutscher Sicht den entferntesten Teil des französischen Festlands anpeilen. Selbst aus dem Schwarzwald sollte man für die Anreise mindestens zehn Stunden einplanen. Wenn Sie aus Nord- oder Mitteldeutschland aufbrechen, so fahren Sie am schnellsten über Paris und nehmen anschließend die E5 bis Orléans, wo diese zur E9 wird und Sie geradewegs südwärts nach Toulouse führt. Aus Süddeutschland, Österreich und der Schweiz fahren Sie am besten bis Lyon und verfolgen anschließend von dort aus die E15 durch die Provence und entlang der Mittelmeerküste bis Sie bei Narbonne auf die E80 wechseln. Von dort führt Sie die E80 ins malerische Hinterland Frankreichs, in das schöne Midi-Pyrénées.

Natürlich erreichen Sie auch mit dem Zug den französischen Südwesten. Unter Berücksichtigung der Notwendigkeit eines Autos, fahren Sie also entweder nach Toulouse und leihen sich dort einen Wagen, oder nehmen den Autozug gen Barcelona, verlassen diesen in Narbonne und fahren die übrige Strecke zum Zielort, was abschließend noch zwischen anderthalb und drei Stunden dauert, abhängig davon, wo Ihr Ferienhaus Midi-Pyrénées liegt. Preislich macht es kaum einen Unterschied, ob Sie mit dem Autozug fahren oder den regulären Zug nehmen und sich ein Auto leihen.

Sport und Natur

Ein großer Teil der Besucher bereist diesen Teil Frankreichs aufgrund seiner hervorragenden Aktivsportmöglichkeiten an der frischen Luft. Wenn Sie im Urlaub mehr als nur faulenzen möchten, ist Midi-Pyrénées die richtige Region für Sie – egal ob Wandern, Reiten oder Kanu-Ausflüge in lebhaften Flüssen Ihre Leidenschaft sind.

Die Pyrenäen

Die Pyrenäen, die namensgebenden Berge dieser Region, sind für viele unterschiedliche Outdoor-Sportler ein gefundenes Fressen. Mountainbiker, Wanderer und Bergsteiger finden hier ebenso optimale Bedingungen für ihre Hobbys, wie Wanderreiter oder Skifahrer. Der ca. 430 Kilometer lange Gebirgszug zieht sich vom Mittelmeer bis zum Atlantik und trennt die Iberische Halbinsel vom restlichen Europäischen Festland. In der Region Midi-Pyrénées liegt etwa die Hälfte des französischen Teils der Pyrenäen und der Großteil des Nationalparks Pyrenäen, der für seine klaren Bergseen, das imposante Panorama des Vignemale-Massivs und die Gavarnie-Fälle bekannt ist, den höchsten Wasserfällen Frankreichs. Der Nationalpark liegt unmittelbar an der spanischen Grenze. Auf der anderen Seite, in der Provinz Aragón, schließt direkt der spanische Nationalpark Ordesa y Monte Perdido an.
 
Dieser Monte Perdido oder Mont Perdu (auf Deutsch „verlorener Berg“) bildet die direkte Grenze der zwei Länder und ist umgeben von Seen, reißenden Bächen und Wasserfällen. Die abwechslungsreiche Natur bietet hier ein unglaubliches Farbenspiel, das von den sattesten Grüntönen der Bergwiesen bis hin zu kargen, fast mondartigen Landschaften in braun und grau reicht. Dieses Spektakel muss zu Fuß oder per Rad erkundet werden, da Autos fast ausschließlich verboten sind. Das Trekking und Wandern durch die Pässe und Täler des Gebirges bietet Ihnen unvorstellbar gewaltige Ausblicke und macht den Nationalpark Pyrenäen zu einem Hochgenuss für Outdoor-Amateure und Profisportler zugleich.

Wintersportler sind in den Pyrenäen ebenfalls sehr gut aufgehoben. Die Region bietet mehrere Skigebiete, die lange nicht so überfüllt sind, wie viele Orte in den weitaus beliebteren Region Nördliche Alpen. Die Berge sind zwar weder so hoch noch so steil, wie in den Alpen, doch dafür sind die Pisten auch nicht annähernd so voll. Darüber hinaus sind die Skipässe entschieden günstiger und Sie können viel entspannter die passende Ferienwohnung in Midi-Pyrénées für Ihre Skiferien finden, weil die dortigen Übernachtungsmöglichkeiten selten erschöpft sind. Es gibt nur wenige schwarze Pisten in den Pyrenäen, somit sind die Skigebiete, wie Peyragudes, Piau-Engaly oder Porte Puymorens vor allem für Anfänger sehr gut geeignet. Die eine oder andere Abfahrt für Risikofreudige ist aber auch dabei. Genauso gibt es Snowparks für Snowboarder und Freestyler, die dort Gelegenheit haben, ihr Können unter Beweis zu stellen.

Ein ausgesprochen beliebter Berg ist der Pic du Midi, wörtlich: Spitze des Südens. Es ist zwar nicht der höchste Berg der französischen Pyrenäen, aber dank seiner Lage haben Sie von hier aus einen außergewöhnlichen Blick in jede Himmelsrichtung. An klaren Tagen ist es möglich, bis an die Atlantikküste sowie bis in das Zentralmassiv zu schauen. Somit lässt sich ein großer Teil des französischen Südwestens überblicken. Auch zu den Sternen haben Sie dank der geringen Lichtverschmutzung und des niedrigen Luftdrucks eine fantastische Sicht. Nicht ohne Grund befindet sich hier die wohl wichtigste Sternwarte Frankreichs, die bereits in den 1960er Jahren Tausende Fotos von der Mondoberfläche schoss, um die NASA auf ihre Mond-Missionen vorzubereiten.

Landeinwärts

Nicht nur im Grenzgebirge, sondern auch im Landesinneren gibt es viele natürliche Sehenswürdigkeiten zu entdecken. Eine Besonderheit unter ihnen stellt die Gouffre de Padirac dar, wörtlich übersetzt der „Abgrund von Pardirac“. Zu seinem Namen kam die Tropfsteinhöhle durch den Eingang, einem 30 Meter breitem und 70 Meter tiefem Loch im Boden. Wer die dortige Treppe nach unten nimmt, dem erschließt sich ein bemerkenswerter unterirdischer Flusslauf, der dieses Höhlenensemble schuf und schließlich in der Dordogne mündet. Besucher der Gouffre de Padirac können einen halben Kilometer auf dem unterirdischen Fluss per Kahn zurücklegen. Imposante Stalaktiten und Stalagmiten zieren das riesige bis zum heutigen Tage nicht vollständig erforschte Höhlensystem.

Wie in weiten Teilen Südwestfrankreichs üblich, finden sich auch hier mehrere Höhlen, die als steinzeitliche Unterkünfte dienten. Malereien an den Wänden und archäologische Werkzeugfunde bezeugen dies. Die „Grotte du Pech Merle“, „Grotte de Niaux“ und die „Grottes de Gargas“ sind wohl die bekanntesten dieser Höhlen, die neben prachtvollen Höhlenmalereien von Pferden, Büffeln und Bären vor allem für die Handnegative bekannt sind.

Hierbei haben die Höhlenbewohner ihre Handumrisse auf den Wänden hinterlassen, indem Sie die Höhlenwand um die Hand herum mit Pigmenten, wie Ocker, färbten. Die Umrisse sind mindestens 16.000 Jahre alt und noch heute genauso gut erkennbar, wie damals.

Im Gegensatz zu vielen anderen bekannten Höhlen, wie in Lascaux, sind einige der Höhlen hier noch immer der Öffentlichkeit zugänglich, doch sollten Sie sich bei Interesse frühzeitig Führungen oder Eintrittsplätze sichern, denn es wird nur eine begrenzte Anzahl an Besuchern zugelassen. In „Pech Merle“ zum Beispiel sind nur 700 Menschen am Tag in der Höhle gestattet, um die Höhlenkunst nicht durch Atemluft und möglichen Pilzbefall zu gefährden.

Für Kanutouren ist vor allem der Fluss Tarn sehr beliebt. Gerade die Gorges du Tarn, die tiefen Schluchten, die sich der Fluss nördlich von Millau gegraben hat, sind bei Kanu- und Kajakfahrern sehr beliebt. An flacheren Ufern kann man oft campen bevor man am nächsten Tag den Fluss weiter erkundet. Falls Sie keine eigene Kanu-Ausrüstung besitzen, finden Sie am Flussufer viele Veranstalter, bei denen Sie sich ein Boot, Paddel und alles was dazu gehört leihen können.

Kulturelle Höhepunkte in Midi-Pyrénées

Wie die meisten zentralen, küstenlosen Regionen Frankreichs ist Midi-Pyrénees von einer niedrigen Bevölkerungsdichte geprägt. Viele Dörfer und Kleinstädte haben dafür eine lange Tradition, die auf das Mittelalter oder gar gallo-römische Zeiten zurückreicht und die sie mit Stolz weiterführen. Toulouse bildet in diesem Umfeld die große Ausnahme.

Toulouse

Toulouse ist die einzige Großstadt der Region. Mit fast einer halben Million Einwohnern ist sie die viertgrößte Stadt Frankreichs, hinter Paris, Marseille und Lyon. Die Größe der Stadt ist einerseits Folge der praktischen Lage für den Handel zwischen Mittelmeer und Atlantik, andererseits die der machtpolitischen Bedeutung der Vergangenheit. In der Spätantike gründeten Westgoten hier ein Reich auf römischen Boden und unterstrichen damit den Untergang des Weströmischen Reichs. Von den Zeiten Karls des Großen bis in das 12. Jahrhundert waren die Grafen von Toulouse die einflussreichsten Herrscher des heutigen Südfrankreichs. Grund dafür war unter anderem der immense Reichtum, den die Stadt durch den Verkauf ihres blauen Farbstoffes der Pflanze Färberwaid erwirtschaftete, die auf dem Kalkboden der Umgebung besonders gut wächst. Erkunden Sie von Ihrer Ferienwohnung in Midi-Pyrénées diese Stadt, deren Reichtum noch deutlich erkennbar ist. Zwar erlitt Toulouse über das Mittelalter und die anbrechende Neuzeit hinweg immer wieder Wellen von Unruhen über die Albigenser- und Religionskriege hinweg, doch mit der einsetzenden Industrialisierung kehrte der Frieden und schließlich auch die Stattlichkeit wieder in der Stadt ein.

Im Laufe des 20. Jahrhunderts etablierte sich Toulouse zu einer führenden Wirtschaftsmetropole, die sie heute ist. Bereits in den 20er Jahren begann die Stadt ihren Stellenwert in der Luftfahrt auszubauen, als sie zu einem der wichtigsten internationalen Standorte für Luftpost wurde. In den 30er Jahren schlossen sich die Pioniere der Luftpost mit anderen Fluggesellschaften zusammen, woraus die spätere Air France hervorgehen sollte. Heute ist in Toulouse der Sitz von Airbus, dem weltweit zweitgrößten Flugzeugproduzenten, und bildet zusammen mit Hamburg die einzigen Produktionsstandorte von Maschinen, wie dem A380, dem derzeit größten Passagierflugzeug.

Sehenswertes finden Sie überall in dieser schillernden Metropole, die aufgrund ihrer vielen Ziegelsteinbauten auch die rosa Stadt genannt wird – „La Ville Rose“. Beispiele für Bauwerke aus diesem Material sind das prächtige Renaissance-Stadthaus Hôtel d'Assézat, die älteste stehende Garonne-Brücke Pont Neuf oder die romanische Basilika Saint-Sernin mit ihrem beeindruckenden achteckigen Turm. Auch die eigentümlich aussehende Kathedrale Saint-Etienne, dem Sitz des Erzbischofs, ist zum Großteil in Ziegelstein gehalten. Die collagenartige Westfront ist dadurch zustande gekommen, dass hier zwei unfertige Kirchenrohbauten unterschiedlicher Stile zusammengefügt wurden und somit eines der ungewöhnlichsten Ensembles des Spätmittelalters entstand. Auch in der Moderne wurde an dem Material Ziegelstein festgehalten, wie das Théâtre National de Toulouse aus den 70er Jahren beweist.

Weitere interessante Orte sind die Universität, die zu den ältesten Europas zählt, das Rathaus „Capitol“ mit dem dazugehörigen bekannten Opernhaus oder die „Cité de l'espace“, ein Freizeitpark mit Weltraum-Thematik, der von der Raumfahrtorganisation ESA für Groß und Klein als Informationszentrum eingerichtet wurde. Höhepunkte dieses Themenparks sind das IMAX-Kino und das obligatorische Planetarium.

Religiöses Erbe

Da unterschiedliche Routen des Jakobswegs durch Midi-Pyrénées laufen, bevor sie die Pyrenäen überqueren, liegen naturgemäß mehrere religiös interessante Orte in dieser Region. Eine der interessantesten Stationen ist der Wallfahrtsort Lourdes, der in den vergangenen zehn Jahren von den letzten beiden Päpsten Johannes Paul II. und Benedikt XVI. besucht wurde. In diesem Ort soll die heilige Ordensschwester Bernadette Soubirous Mitte des 19. Jahrhunderts am Eingang einer Grotte eine Marienerscheinung gehabt haben, bei der sie damit beauftragt wurde, genau dort eine Kirche zu installieren. Diese Kirche, die dazugehörige „Erscheinungsgrotte“ und der sogenannte Heilige Bezirk rundherum ist heute eine der meistbesuchten katholischen Pilgerstätten Europas. Die Basilika in der Höhle hat Kapazitäten für annähernd 25.000 Besucher. Den umliegenden Quellen werden wunderheilende Wirkungen nachgesagt.

Kaum vorstellbar, doch die Kleinstadt Lourdes mit gerade einmal 15.000 Einwohnern liegt mit rund 5 Mio. Übernachtungen im Jahr an zweiter Stelle der meistbesuchten Orte Frankreichs, direkt hinter Paris. Mehr als zwei Drittel der Besucher in Lourdes sind Ausländer, daher verdankt die Stadt dem Besucherstrom einen eigenen internationalen Flughafen, der durch Charterfluggesellschaften von Flughäfen in ganz Europa angeflogen wird.

Ebenfalls von religiösem Interesse ist die Stadt Albi, Sitz des Erzbistums Albi. Die gewaltige Kathedrale Sainte-Cécile ist eine der größten Backsteinbauten der Welt. Zusammen mit der Kirche Saint-Salvi und dem Bischofspalast bildet sie das sogenannte Bischofsviertel, das seit 2010 als UNESCO-Weltkulturerbe geschützt ist. In dem Bischofspalast befindet sich außerdem das Musée Henri de Toulouse-Lautrec, das neben vielen Gemälden des hier geborenen, gleichnamigen Künstler auch Ausstellungsstücke von Rodin und Degas aufzuweisen hat. So kommen auch Freunde der französischen Kunst der vorletzten Jahrhundertwende auf ihre Kosten.

Weitere Ausflugsziele

Eine Großstadt von besonderem historischem Interesse ist Carcassonne. Streng genommen gehört die Stadt nicht zu Midi-Pyrénées sondern zu Languedoc-Roussillon, aber da sie unmittelbar hinter der Grenze liegt, wird hiermit noch eine ausdrückliche Empfehlung für das Weltkulturerbe Carcassonne ausgesprochen. Die Stadt kann von dem Ferienhaus in Midi-Pyrénées denkbar schnell erreicht werden. Hauptanziehungspunkt ist die massive Festung, die im Laufe des Mittelalters immer stärker befestigt wurde. Über Generationen galt die monumentale Anlage auf dem höchsten Hügel der Stadt als uneinnehmbar. So ist sie bis heute so großartig erhalten, dass sie, wie kein anderer Ort, authentische Einblicke in die Lebenssituation ihrer mittelalterlichen Einwohner bietet. Heute ist die Festung völlig touristisch erschlossen mit unzähligen Restaurants, Souvenir-Geschäften und sogar Hotels, doch das tut der Begeisterung, die man dort verspürt, keinen Abbruch. Auch die übrige bzw. die eigentliche Stadt außerhalb der Festungsmauern ist mit ausgezeichneter Gastronomie und vielen Gelegenheiten für ausgelassene Shopping-Stunden einen Besuch wert.

Eine moderne Attraktion bildet das Viaduc de Millau, die monumentale Schrägseilbrücke, die mit einer Strecke von etwa 2,5 Kilometer und maximalen Höhe von über 340 Meter die weltweit längste und höchste Brücke dieser Kategorie ist. Der höchste Pfeiler dieser architektonischen Meisterleistung ist höher als der Eiffelturm. Das futuristische Bauwerk, das den Fluss Tarn und dessen Tal überbrückt, wurde 2004 fertiggestellt und wird über eine Brückenmaut finanziert. Die Brückenmaut wird noch über die nächsten 60 Jahre erhoben, eine Gebühr, die viele Begeisterte gern zahlen, um den kolossalen Viadukt zu überqueren.

Abschließend bleibt der Canal du Midi zu nennen: ein ehemals ausgesprochen wichtiger Schifffahrtskanal für den Handel, der den Atlantik über den Fluss Garonne mit dem Mittelmeer verbindet. Heute ist die Wasserstraße zwar wirtschaftlich nahezu ungenutzt, doch dafür hat sie über die letzten Jahre eine große touristische Bedeutung aufbauen können. Hier können Sie auf einem Hausboot statt von einem normalen Ferienhaus Midi-Pyrénées und dessen wundervolle Landschaft erkunden. Viele Erholungssuchende haben das Gewässer für sich entdeckt. Tausende Hausboote, Kanus und Ruderboote nutzen den künstlichen Wasserweg für ruhige Fahrten durch die unverdorbene Natur.

Es liegt also an Ihnen: Möchten Sie lieber Action oder Ruhe in der herrlichen Natur Südwestfrankreichs erleben? Entdecken Sie lieber die Spuren längst vergangener Zeitalter oder die der jüngeren Menschheitsgeschichte? In Midi-Pyrénées werden Sie die volle Bandbreite vorfinden. Sie haben die Wahl!

Alle Häuser in Midi-Pyrénées