Ferienhaus in den Marken

Alle Reiseziele in den Marken

Alle Häuser in den Marken
Lassen Sie sich inspirieren!
Mit Swimmingpool
182 Ferienhäuser
Mit Haustieren
137 Ferienhäuser
Am Meer
26 Ferienhäuser
Im Ferienpark
12 Ferienhäuser
Mit Baby
9 Ferienhäuser
Anmelden

Lassen Sie hier in Ihrem Ferienhaus in den Marken die Seele baumeln, wo Ruhe neu definiert wird

Der Kampf um Liegeplätze am Strand und das endlose Schlangestehen, um das Innere einer Kathedrale zu sehen, wird von vielen Italienurlaubern schon als unvermeidbar hingenommen. Florenz, Venedig und Rom lassen sich zwar deutlich stressfreier in der kalten Nebensaison erkunden, doch diesen Kompromiss gehen die meisten Italienliebhaber nur ungern ein. Schließlich lebt die Idee der „Dolce Vita“ auch von Eis im Sonnenschein, schattigen Auszeiten an der Piazza und Weißwein in lauwarmen Nächten. Zum Glück ist es nicht nur eine Frage der Saison, sondern ebenso der Urlaubsregion, mit wie vielen Touristen Sie Ihr Urlaubsziel teilen. Italien bietet neben den altbekannten Zielen, wie Ligurien oder der Toskana, auch Gegenden, die der breiten Öffentlichkeit verborgen bleiben, unter Kennern jedoch hoch geschätzt werden. Einer dieser Geheimtipps für einen entspannten Italienurlaub ohne Touristenrummel sind die Marken.
 
Die Region Marken liegt an der Nordostküste des Landes an der Adria. Anders als in Bibione oder Rimini werden Sie hier jedoch entschieden weniger internationale Touristen vorfinden und das obwohl es hier gewiss nicht an feinsandigen Stränden mangelt. Die bergige Region fällt zum Wasser hin flach ab und bietet Besuchern fast über die gesamte Küste hinweg ausgezeichnete Badegelegenheiten. Profitieren Sie als Gast im Ferienhaus Marken davon, dass diese wundervolle Region bisweilen kaum von ausländischen Reiseveranstaltern und Individualtouristen angepeilt wird. Ihr Sommerurlaub wird hier zu einem entspannten Vergnügen, unabhängig davon, ob Baden, Aktivsport oder Geschichte Ihre Passion ist.

Anreise

Um in die Marken zu gelangen, können Sie unterschiedliche Angebote in Anspruch nehmen. Am komfortabelsten und schnellsten ist die Anreise per Flugzeug. In den Marken selbst gibt es nur in Ancona einen internationalen Flughafen, der unter anderem von München und Weeze angeflogen wird. Sollte sich für Sie keine Verbindung nach Ancona ergeben, liegen die Flughäfen von Bologna, Rom und Florenz recht nah an der Region, sodass Sie innerhalb von zwei Stunden von einem der genannten Airports Ihre Ferienwohnung in den Marken sicher erreichen. Weitere kleine Flughäfen im Umkreis sind Pisa in der Toskana und Pescara in den Abruzzen, die vorwiegend von Low-Cost- und Charterfluggesellschaften angeflogen werden.

Selbstverständlich steht es Ihnen ebenfalls offen, selbst per PKW anzureisen. Die Fahrt, die aus dem Süden Deutschlands innerhalb eines Tages zu bewältigen ist, führt Sie zunächst durch die Alpen und vorbei an den norditalienischen Seen nach Modena. Von dort aus folgen Sie dem Verlauf der früheren römischen Fernstraße Via Aemilia, die der dortigen Region Emilia-Romagna den ersten Teil ihres Namens verlieh, bis Rimini an die Adria. Dort angekommen, trennen Sie keine 30 Kilometer mehr von der Grenze der Marken. Wenn Sie aus Norddeutschland anreisen, benötigen Sie mindestens 12 Stunden bis zu Ihrer Ferienwohnung in den Marken. In diesem Fall empfiehlt sich eine Übernachtung, beispielsweise in Bayern, einzulegen, um Ihre Ausdauer und Konzentration zu schonen, bevor Sie die Alpen bewältigen.

Auch die Anreise per Schiff ist eine Option. Ancona, die Hauptstadt der Marken, ist eine lebendige Hafenstadt, in der regelmäßig Kreuzfahrtschiffe und Fähren anlegen, die die Stadt mit weiten Teilen des Adriaraums verbinden, von den kroatischen Inseln bis hin zum Westen Griechenlands. Dies ergibt als deutscher Tourist natürlich nur dann Sinn, wenn Sie einen längeren Marken-Aufenthalt vor sich haben, den Sie mit anderen Zielen kombinieren möchten.

Ein geschichtlicher Überblick und die bedeutendsten kulturellen Ziele

In der Frühantike bildeten die Marken recht genau den Lebensraum eines Volkes, das nach heutiger Geschichtsschreibung Picenter genannt wird. Wenn Sie die milden Winde und sanften Hügel dieser Region von einem vorigen Aufenthalt im Ferienhaus in den Marken kennen, fällt es Ihnen wahrscheinlich nicht schwer sich vorzustellen, dass die Picenter ein ausgesprochen friedliches Volk waren, das von einem Tag in den nächsten lebte. Entsprechend einfach fiel es den römischen Legionen das sogenannte Picenum zu annektieren, zunächst Besatzungsgebiet, später als Kolonie und schließlich als Region Italiens. Vieles erinnert heute nicht mehr an das Volk, außer einigen Ortsbezeichnungen, wie dem Weingebiet Rosso Piceno oder Ascoli Piceno, deren früheren Namen Asculum war und einst die Hauptstadt der Picenter.

Die darauffolgende Geschichte gleicht derjenigen des übrigen Mittelitaliens: Nach dem Fall des Weströmischen Reichs wurde auch diese Gegend von den Goten erobert, von Ostrom zurückerobert, dann von den Langobarden und schließlich den Franken unterworfen. Aus dieser Zeit stammt der Name „Marken“. Als Mark galten die Grenzgebiete des Frankenreichs beziehungsweise des späteren Heiligen Römischen Reichs in denen als Obrigkeit die Markgrafen eingesetzt wurden. So war Brandenburg zum Beispiel ebenfalls eine Mark des Reichs. Den Marken „Camerinese“, „Anconitana“ und „Fermana“ im tiefsten Süden des fränkischen Machtgebiets verdanken die heutigen Marken ihren Namen, dabei gehörten sie nicht allzu lange dem Heiligen Römischen Reich an. Die Gebiete wurden dem Papst zwar nicht von den Franken geschenkt, wie es mit weiten Teilen Mittelitaliens der Fall war, doch etwa im 12. Jahrhundert gingen die Marken, die zu dem Zeitpunkt längst vom übrigen Reich abgeschnitten waren, im Kirchenstaat auf.

Die Ära, in der die Marken Teil des Kirchenstaats waren, hat das Stadtbild der Orte maßgebend geprägt. Vor allem im Landesinneren finden Sie viele Mittelalterstädte, in denen die Gemeinde sich scheinbar um die Gotteshäuser herumentwickelte und man förmlich den Glauben der Einwohner spürt. Wundern Sie sich also nicht, wenn Sie in Ihrer Marken Ferienwohnung ein Kruzifix vorfinden. Tolentino ist eines der besten Beispiele. Die Basilika des heiligen Nicolaus, die hier das Zentrum der Kleinstadt bildet, ist eine der berühmtesten Wallfahrtsziele Mittelitaliens. Die helle Kapelle ist mit prächtigen, spätmittelalterlichen Fresken in freundlichen Farben verziert und dadurch eine der schönsten Kirchen der Region. Gleich außerhalb der Stadt finden Sie die Abtei Santa Maria di Chiaravalle di Fiastra, die aus Steinen einer antik-römischen Stadt errichtet wurde und bis zum heutigen Tage eine der wichtigsten Zisterziensereinrichtungen überhaupt ist.

Die bedeutendste Pilgergemeinde der Marken ist allerdings zweifelsohne Loreto. Nach Rom ist die Kleinstadt der wichtigste Wallfahrtsort ganz Italiens. Der Grund: Das Heilige Haus, die Santa Casa, im Herzen der Basilika. Mitten in der Kirche befindet sich das Haus in dem Maria gelebt und die Geburt Christi von Engeln verkündet bekommen haben soll. Das Gemäuer besteht nur aus drei Wänden, die prachtvoll mit Figuren und Säulen der Renaissance verziert sind. Die fehlende vierte Wand schließe angeblich passgenau an die Verkündigungsgrotte in Nazareth an, von wo das Haus nach Loreto gebracht worden sei. Außer Lourdes in der französischen Region Midi-Pyrenees, wo der Französin Bernadette Soubirous im 19. Jahrhundert in der sogenannten „Erscheinungsgrotte“ die Heilige Mutter Jesu begegnet sei, gibt es kein besser besuchtes Marienheiligtum. Der Dom des Heiligen Hauses besticht neben der Reliquie durch seine wundervollen Fresken im Innenraum, die kunstvolle barocke Fassade und den Glockenturm, der den Anblick der kleinen Stadt Loreto von weitem prägt.

Auch Osimo wird eine große religiöse Bedeutung beigemessen. Neben der romanisch-gotischen Kathedrale, die zwischen dem 8. und 12. Jahrhundert erbaut wurde und gut erhaltene Skulpturen aus der Zeit der Fertigstellung beherbergt, finden Sie nahe Ihrer Ferienwohnung in den Marken in Osimo noch ein zweites, vielleicht wichtigeres Gotteshaus: Die Basilika San Giuseppe da Copertino. Sie ist dem Heiligen Josef von Copertino geweiht, der hier im Jahr 1663 starb. Ihm wurde die Fähigkeit der Levitation zugesagt, weshalb der „fliegende Frater“ zum Schutzpatron der Piloten ernannt wurde.

Osimo, das knapp über 30.000 Einwohner zählt, hat jedoch nicht nur sakrale Sehenswürdigkeiten. Interessant sind auch das Rathaus, in dem mehrere antike Skulpturen stehen und die stellenweise sehr gut erhaltenen Überreste der Stadtmauer aus dem 2. Jahrhundert vor Christus. Wie die Mauer verdeutlicht, ist die Geschichte Osimos sehr weitreichend. Die Stadt existierte bereits bevor das Römische Reich bis an die Adria reichte. Es waren die Griechen, die in weiten Teilen des Mittelmeerraums, selbst bis hin nach Massilia, der heutigen Hauptstadt der Provence Marseille, in Meeresnähe Kolonien zu Besiedlungs- und Handelszwecken gründeten. Osimo wurde als Erweiterung der Kolonie von Ancona errichtet.

Die nahe gelegene Hafenstadt Ancona ist die einzige Großstadt der Marken und zugleich deren Verwaltungssitz. Die griechischen Kolonialisten, die hier ursprünglich siedelten, stammten nicht etwa von dem griechischen Kernland im Ionischen Meer, sondern aus Syrakus, der damals mächtigen griechischen Metropole auf Sizilien. Der Name der Stadt rührt übrigens von dem geologischen Umfeld. Die Landzunge, die den Hafen schützt, erinnerte die Griechen an einen Ellenbogen und genau das ist die Bedeutung des altgriechischen Wortes Ancona. Dass der Name der Stadt seit der Antike völlig unverändert blieb, ist eine Seltenheit. Wenn Sie mehr über die vorrömische Ära Anconas erfahren möchten, sollten Sie vom Ferienhaus Marken aus einen Ausflug in das archäologischen Museum planen, wo Sie der frühen Stadtgeschichte nachgehen können.

Der Hafen ist das Herz der Stadt und war bereits in der Antike der wichtigste maritime Verbindungspunkt Italiens zu Dalmatien und daher von großer logistischer Bedeutung im Römischen Reich. Der Kaiser Trajan ließ den Hafen bedeutend ausbauen, sodass ihm noch zu Lebzeiten eine Triumphsäule am Hafeneingang gewidmet wurde, die Sie noch heute bewundern können. Die übrigen Sehenswürdigkeiten der Stadt stammen vorwiegend aus dem Spätmittelalter.

Dazu zählt unter anderem die romanische Kathedrale, in dessen Inneren sich zehn Säulen befinden, die dem Venustempel zugeschrieben werden, der zuvor hier gestanden hat. Auch die Stilepoche der Gotik ist in Ancona gut vertreten. Die Kirchen San Francesco und San Agostino sowie die Loggia dei Mercanti und der Benincasa-Palast stammen aus dieser Zeit.

Falls Sie die Kunst und Architektur der Renaissance dem Mittelalter vorziehen, dürfen Sie einen Besuch in Urbino nicht versäumen. Stellvertretend dafür finden Sie hier das Geburtshaus von Raffael, einem der bedeutsamsten Maler und Architekten dieser Epoche. Die Räumlichkeiten, die heute als Museum fungieren, beherbergen Kopien der Werke des alten Meisters und gewähren Einblicke in die bürgerlichen Lebensverhältnisse der damaligen Zeit.

Im krassen Kontrast dazu steht der Palazzo Ducale, der pompöse Herzogspalast von Urbino. In dem Palast finden Sie in der dortigen „Nationalgalerie der Marken“ sogar einige Originale Raffaels. Diese Kunstsammlung zählt zu den wichtigsten Gemäldegalerien im Bereich der Italienischen Hochrenaissance und birgt neben den Werken des bekanntesten Sohn der Stadt auch Gemälde von Tizian und Paolo Uccello, der als Vater der perspektivischen Malerei gilt. Raffaels Werke bleiben jedoch das Highlight unter den Dauerexponaten. Wenn Sie sich dort noch nicht an dessen Bildern sattgesehen haben, können Sie unter anderem in den Uffizien in Florenz oder der Kunstsammlung des Vatikans, wo sein vielleicht berühmtestes Gemälde „Die Schule von Athen“ hängt, weitere Werke Raffaels bewundern. Im Herzogspalast Urbinos sollten Sie sich jedoch mehr ansehen, als nur die Kunstsammlung, denn auch die übrigen Bereiche dieses architektonischen Juwels sind ausgesprochen imposante Beispiele für den Fortschritt der Renaissance. An der kunstvollen Fassade des riesigen Baus und im Arkadenhof können Sie als Architekturkenner die florentinischen Einflüsse im Bereich der Verzierung erkennen. Studien- und Lesezimmer deuten auf das Wiederaufleben der Wissenschaften hin. Kein anderer Ort in den Marken verkörpert den Umbruch aus dem Mittelalter besser als Urbino.

Zu der Entstehungszeit des Palastes war Urbino noch Residenzstadt des gleichnamigen Herzogtums, doch noch während der Renaissance, im Jahr 1523, wurde die Hauptstadt nach Pesaro verlegt. Dementsprechend finden Sie auch dort, in der Altstadt der zweitgrößten Stadt der Marken, einen Herzogspalast, der als Glanzstück der Spätrenaissance angesehen wird. Eine weitere Parallele zu Urbino ist, dass auch Pesaro der Geburtsort einer der bekanntesten italienischen Künstler ist. Dieser war allerdings nicht in der Malerei, sondern in der Musik tätig. Die Rede ist von Gioachino Rossini, einem der größten Komponisten des Landes. Zusammen mit den Elternhäusern seiner Mitstreiter Verdi in der Emilia-Romagna und Puccini in Lucca bildet Rossinis Geburtshaus ein gemeinsam geschütztes Kulturerbe. Das Haus in Pesaro beherbergt inzwischen ein Museum, das sich mit dem Werdegang und Werk des Komponisten auseinandersetzt. Zu Ehren Rossinis findet außerdem jährlich in Pesaro ein Opernfestival statt. Das rechtzeitige Buchen Ihrer Ferienwohnung in den Marken ist bei Events von der Größenordnung unentbehrlich. Sollten Sie nun genug von der Kultur der Marken gesehen haben, sind Sie in Pesaro genau richtig, denn von der Altstadt erreichen Sie schnell zu Fuß die gepflegten Badestrände der Stadt, die einen hervorragenden Ausgleich zum Sightseeing-Programm versprechen.

Die Natur der Marken in vollen Zügen genießen

Was die Marken in Mittelitalien auszeichnet, ist die große Vielfalt der Natur. Zum einen liegen gleich außerhalb Ihrer Ferienwohnung in den Marken sensationelle Strände der Adria, die problemlos mit den weitaus höher frequentierten Küsten von der Romagna und Venetien mithalten können, zum anderen steigt das Terrain landeinwärts von satten grünen Hügeln bis ins regelrechte Gebirge des Apennin, das schließlich die Grenze zur Nachbarregion Umbrien bildet. Bei so abwechslungsreichen Landschaften bedarf es einiger Zeit, bis sich Naturfreunde sattgesehen haben. Obwohl in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts hier große strukturelle Reformen in die Wege geleitet wurden, haben die Marken ihren landwirtschaftlichen Charme erhalten. Bei einer Reise durch das Hinterland werden sich vor Ihnen Getreidefelder und Weiden bis zum Horizont auftun – vielleicht einer der malerischsten Anblicke Italiens.

Dank der vielen Sonnenstunden und dem stark lehmhaltigen Boden finden Sie in den Marken auch viele kleinere Winzergüter. Fahren Sie durch die Weingebiete Verdicchio dei Castelli di Jesi oder Rosso Piceno und besuchen Sie die urigen, kleinen Höfe. Manche Winzer bieten Räumlichkeiten für einen Urlaub auf dem Bauernhof an. Der überwiegende Anteil der Weinbauer bewirtschaftet weniger als zwei Hektar Rebfläche, sodass selten Quantitäten produziert werden, die sich für einen Export lohnen – Ihre Chance feine Weine zu probieren und als Andenken zu kaufen, die den meisten vorenthalten bleiben. Ob Sie eher ein Freund von weißen oder roten Weinen sind, spielt hierbei kaum eine Rolle, da beide Varianten etwa in gleichen Mengen angebaut werden. Ein Alleinstellungsmerkmal des Weinbaus in den Marken ist der Verdicchio, ein originärer und fruchtiger Weißwein mit Aromen von Pfirsichen und Äpfeln, der fast ausschließlich hier gekeltert und verkauft wird.

An der Küste bieten die weiten Strände der Marken von Mai bis September warmen Badespaß in der Adria. Zwar gibt es auch hier regelrechte Badetourismushochburgen, wie San Benedetto del Tronto, oder Senigallia, mit vielen Hotels und einem regen Nachtleben, doch der Großteil der 180 Kilometer langen Adriaküste zeichnet sich durch kleinere Orte aus, die noch einen traditionelleren Charakter besitzen.

Falls Sie einen Urlaub am Meer in den Marken planen, sollten Sie vor allem zwei Dinge beachten: Für viele Strände fällt eine meist niedrige Nutzungsgebühr an. Diese Abgabe, können Sie als eine Art Kurtaxe verstehen, die Sie direkt vor Ort bezahlen und somit die Gemeinden dabei unterstützen, Ihre Strände sauber zu halten. Es gibt zwar auch flächendeckend Strandabschnitte, die öffentlich freigegeben sind, doch dort müssen Sie sowohl auf Annehmlichkeiten, wie Liegen und Duschen verzichten, als auch Eingeständnisse im Bereich Sauberkeit in Kauf nehmen. Der zweite Hinweis ist, dass Sie sich davor hüten sollten, im August anzureisen. Dies ist nämlich die Zeit der Schulferien in Italien und somit absolute Hauptsaison. Die sonst angenehm leeren Strände der Adria sind zu dieser Zeit von den Einheimischen außergewöhnlich gut besucht, sodass der Plan einen Urlaub im Ferienhaus in den Marken zu verbringen, um dem Gedränge an der Küste zu entkommen, nicht fruchtet. Zu jeder anderen Zeit können Sie hier einen entspannten Badeurlaub verleben.

Sporturlaub an der Adria und im Apennin

Die weitgehend naturbelassenen Marken schaffen ein Umfeld in dem Sportler nahezu jeder Art günstige Plätze finden, um ihrem Hobby zu frönen. Die flache Küste bietet sich gleichwohl für Segler, Windsurfer und Taucher an, während Radfahrer und Wanderenthusiasten nicht weit in das Hinterland fahren brauchen, um malerische Routen durch Getreidefelder und wildblühende Weiden zu finden.

Je weiter Sie sich von der Küste entfernen, desto menschenarmer wird die Region. Der Gebirgsrücken des Apennins, der den Horizont der Marken prägt, liegt Ihnen hier zu Füßen. Viele Bäche leiten kristallklares Wasser durch die Täler des Gebirges und bieten hervorragende Möglichkeiten für den Abenteuersport Canyoning, der im Deutschen auch Schluchteln genannt wird. Hierbei folgen die Sportler dem Bachlauf von der Quelle bis zum Tal. Obwohl dieser Tätigkeit schon seit Menschengedenken nachgegangen wird, kommt das systematisierte Canyoning als Freiluftsport aus den 1980er Jahren, als die Spanischen Pyrenäen noch eines der ersten Gebiete waren, wo der Sport als solches praktiziert wurde. Von dort aus hat er sich schnell über Südfrankreich im ganzen Mittelmeerraum verbreitet und erfreut sich seit einigen Jahren auch wachsender Beliebtheit in den nördlichen Alpen und im deutschsprachigen Raum. Die Abwechslung und der Nervenkitzel zeichnen diese Sportart aus, bei der Sie sich abseilen, in angestaute Wasserbecken springen und gegebenenfalls sogar natürliche Rutschen nutzen, die das Wasser seit Äonen in das Gestein formt. Wer beim Urlaub in der Ferienwohnung in den Marken eine weniger aufregende Freizeitbeschäftigung an den Flussläufen sucht, kann an den größeren Strömen ausgezeichnet angeln. Wichtig ist hierbei einen gültigen Angelschein bei Angel- oder Tabakgeschäften zu besorgen. Außerdem sollten Sie sich erkundigen, in welchen Gewässern Sie mit diesem Schein angeln dürfen. Auskunft dazu erhalten Sie bei den entsprechenden Fremdenverkehrsbüros.

In den Marken erreicht der höchste Berg, der Monte Vettore, eine Höhe von 2.476 Metern. Das genügt, damit die Spitze das gesamte Jahr über eingeschneit bleibt, was beim Betrachter eventuell die Lust auf Wintersport schürt. In der Tat wird hier in der kalten Jahreszeit auch Ski und Snowboard gefahren. Da die Alpen nicht nur bei Deutschen, sondern auch bei Italienern die beliebteste Skiregion sind, ist das Apennin wenig frequentiert. So können Sie auch noch für den Last-Minute-Urlaub im Winter damit rechnen, ohne Probleme ein Ferienhaus Marken zu finden. Der beliebteste Skiort hier heißt Sibillini. Viele weitere Gebiete finden Sie weiter südliche in den Abruzzen.

Zurück an der Küste bietet sich die Adria für fast alle erdenklichen Wasser- und Strandsportarten an. Die feinen Sandstrände sind bei Beachvolleyballern sehr beliebt. In den touristischeren Orten der Marken finden Sie Angebote für Wasserski und Wakeboarding. Dank der Winde kommen auch Windsurfer und Segler auf ihre Kosten. Taucher finden an den Küsten der Marken zahlreiche gute Spots. Aufgrund der Wasserverschmutzung im Umkreis der größeren Hafenstädte, wie Ancona und Pesaro, sollte man ruhigere Küstenabschnitte hierzu auswählen. Richten Sie sich am besten einfach danach, wo Sie Tauchgeschäfte und -basen finden. Dort entdecken Sie sicher auch eine fabelhafte Flora und Fauna unter Wasser und vielleicht auch das ein oder andere Wrack.

Wie Sie sehen, bieten die Marken in einem unverdorbenen und authentischen Umfeld für jeden Geschmack etwas. Unabhängig davon, ob Sie ein Fan der Toskana sind, der sich mehr Geborgenheit wünscht oder ein Segler, den die lange Suche nach Liegeplätzen plagt, wird Sie das östliche Mittelitalien und eine Ferienwohnung in den Marken begeistern. Wählen Sie aus über 100 Unterkünften, die Ihnen auf Belvilla für Ihren individuellen Urlaub in den Marken zur Verfügung stehen und freuen Sie sich auf eine unvergessliche Reise in eine Umgebung, die Sie nicht loslassen wird. Klare Strände, hohe Berge und sanfte Hügel in denen Düfte von Oliven, Wein und Meeresluft Ihrer Nase schmeicheln – all das sind die traumhaften Marken.

Alle Häuser in den Marken