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Fühlen Sie sich im Ferienhaus in Ligurien wie zuhause und erleben Sie die Balance aus Bergen und Meer!

Fabelhaftes Alpenpanorama und ein Horizont bis zum Mittelmeer – Es kommen nicht viele Orte in Frage, die Alpen- und Mittelmeerpanorama gleichzeitig bieten können. Entweder Sie sind im Osten der Côte d’Azur oder Sie kommen in den Genuss das wundervolle Ligurien zu entdecken. Entsprechend der vielfältigen Landschaft ist auch die Bandbreite der Beschäftigungsmöglichkeiten groß genug um jeden Besucher zufriedenzustellen, ob Bade-, Kultur- oder Aktivurlauber.
 
Die ligurischen Küstenabschnitte zeugen mit ihren vielen kleinen Golfen und dem rau abfallenden Land von außergewöhnlicher Schönheit. Viele Besucher haben die traumhaften Ausblicke bereits für sich entdeckt und in fast jedem Ort findet sich ein Ferienhaus Ligurien, doch dank der Bemühungen mehrerer Initiativen sind die Küstenstädte kaum zu rein touristischen Badeorten verkommen, sondern konnten größtenteils ihren originalen Charakter erhalten.

In dieser Region finden Sie zahlreiche sehenswerte Orte, denn Ligurien ist nicht nur eine der kleinsten Regionen Italiens, sondern auch die bevölkerungsdichteste. Kulturelle Highlights reihen sich hier förmlich aneinander. Gleichzeitig können Sie aber ebenso innerhalb kürzester Zeit die volle Vielfalt an Sportmöglichkeiten von Meerestauchen bis Mountainbiken in Anspruch nehmen. All das liegt vor den Türen von Ihrem Ferienhaus Ligurien. Und denken Sie bitte daran: In kaum einer anderen Region Europas werden Sie eine vergleichbare Bandbreite unterschiedlichster sportlicher Aktivitäten auf einen Schlag unternehmen können – Von den Ligurischen Alpen ins Ligurische Meer in einer halben Stunde.

Aktivurlaub und Badeurlaub in Ligurien

Mit dem klangvollen Begriff Riviera assoziieren Urlauber landschaftlich reizende Küstenabschnitte mit vielen Badegelegenheiten. Viele denken dabei an die Englische oder Türkische Riviera. Die eigentliche, ursprüngliche Riviera jedoch ist der Name einer ganz bestimmten Küste, nämlich der Festlandküste des Ligurischen Meers, die sich in die Französische Riviera (Côte d’Azur) und die Italienische Riviera unterteilt. Die Italienische Riviera wird zum Großteil von der ligurischen Küste ausgemacht, reicht aber knapp bis in die Toskana hinunter.

Die malerische Küste ist nicht nur schön anzusehen, sondern bietet auch Gelegenheit für viele Wassersportarten. Besonders das Segeln erfreut sich hier großer Beliebtheit. Wohlhabende Einheimische und Stammgäste aus aller Welt docken ihre Jachten in den urigen kleinen Häfen an. Man kann hier allerdings auch als „Normalsterblicher“ Boote mieten und die atemberaubende Küste vom Wasser aus kennenlernen.

Von unter Wasser können Sie die Riviera auch erkunden. Mehrere Tauchbasen bieten Ausflüge in die spannende Welt der Korallenriffs und Schiffswracks an. Wer Glück hat, bekommt sogar einen der friedlichen einheimischen Wale zu Gesicht.

Allgemein ist die Küste um Ihr Ligurien Ferienhaus eher schroff, doch auch der ein oder andere Badeort, wie Diano Marina oder Rapallo, lässt sich problemlos finden. Zu den schönsten badefreundlichsten Küstengemeinden Liguriens zählt zweifelsohne Moneglia. Der kleine Ort mit dem kristallklaren Wasser liegt an einer Bucht, die zu beiden Seiten von Hügeln eingegrenzt ist. Jedes Jahr aufs Neue erhält der Badeort in der malerischen Lage die Blaue Flagge für ausgezeichnete Sauberkeit des Wassers und des Strandes sowie der Umweltpflege und dem Service für Badegäste (Duschen, WCs, etc.).

Die Ligurischen Alpen sind das ideale Terrain für jeden Bergsportler. Mountainbikestrecken und Wanderwege sind zahlreich vorhanden. Kletterer finden auch unzählige Routen (allein mehr als 2000 im Hinterland von Finale Ligure). Besonders hoch geht dieser Alpenabschnitt jedoch vergleichsweise nicht – maximal 2.600 Meter. Wem das Angebot in unmittelbarer Umgebung der Ferienwohnung in Ligurien nicht genügt, kann als Ausflug immer noch in kurzer Zeit die Südlichen Alpen Frankreichs erreichen. Für die meisten Geschmäcker dürften die Ligurischen Alpen allerdings genügen. Vor allem als Wanderer können Sie hier auf vielerlei Strecken, leicht und schwer, nach Lust und Laune Ihrem Hobby frönen.

Doch nicht nur die Alpen sind für bestiefelte Urlaubsnomaden ein Paradies. In Ligurien finden Sie einige der schönsten Küstenabschnitte Italiens. Gäbe es einen Wettstreit um den Titel der malerischsten Küste Italiens, würde Ligurien mit Cinque Terre einen absoluten Spitzenreiter ins Rennen schicken. Ähnlich vieler Stellen der Küste von Dalmatien, sind es auch hier grüne Hänge, die steil in das Mittelmeer abfallen, die die Optik so besonders machen. Entlang dieses Küstenstrichs verläuft die Via dell’Amore, einer der beliebtesten Wanderwege der Region. Der anspruchsvolle Weg verbindet die fünf Küstendörfer, die zum Teil auf dramatischen Felsvorsprüngen im Meer erbaut sind. Manarola oder Vernazza sind hierfür die besten Beispiele. Seit 1997 ist das Gebiet um die Dörfer nicht nur als Naturpark geschützt, sondern außerdem von der UNSECO als Weltkulturerbe klassifiziert.

Kultururlaub in Ligurien – Die schönsten Städte

 

Porto Venere

Die eben genannten Cinque Terre teilen sich den Titel der UNESCO mit dem nahe gelegenen Porto Venere. Zusammen mit der Stadt geben die Dörfer ein geschlossenes Ensemble von pittoresken Küstenorten, deren Promenaden mit bunten, schmalen Fischerhäusern geziert sind. Porto Venere, die mit Abstand größte der Gemeinden, bietet auch am meisten zu bewundern. Während die meisten kleinen Orte von Cinque Terre von ihrem Charme und der Atmosphäre leben, gibt es in Porto Venere auch viele Möglichkeiten zum Sightseeing. Interessant ist zum Beispiel die Blaue Grotte von Palmaria, ähnlich der Grotte Capris in Kampanien. Auch die Festung über dem Ort ist durchaus einen Besuch wert. Sie wurde in der Zeit kreiert, in der das heutige Ligurien noch als Republik Genua bekannt war.

Genua

Die Region Ligurien entspricht nahezu unverändert dem früheren Staatsgebiet der Republik Genua, die im Mittelalter und der frühen Neuzeit für solch ein kleines Gebiet denkbar großen internationalen Einfluss hatte. Wie einst schon Rom, begann die Ausdehnung der weitreichenden Macht mit nur der einen Stadt. Bereits in der Antike war Genua mit seinem erstklassigen natürlichen Hafen ein strategisch günstiger Handelsstandort. Dennoch war die Bedeutung der Stadt unter den Römern lange nicht so groß, wie beispielsweise andere Hafenstädte auf Sizilien oder Neapel.

Wahre Größe erreichte Genua rasant ab dem 11. Jahrhundert. Im Verteidigungskampf zur See bewiesen die Genueser ihre maritime Tüchtigkeit gegen die Sarazenen, die sie kurz darauf im Verband mit Pisa von Sardinien vertreiben sollten. Damit stieg Genua zur Kolonialmacht auf und gründete zunächst im westlichen, im Verlauf der Kreuzzüge auch im östlichen Mittelmeerraum, viele Handelsstationen. Genuesen ließen sich an der spanischen Küste zwischen Katalonien und Andalusien nieder, eroberten Kanarische Inseln und halfen den Iberischen Monarchien durch Wissensaustausch beim Aufbau eigener verbündeter Flotten. Aus dieser Zeit entspringt im genuesischen Stadtgebiet die Stadtmauer, von der noch viele Überreste um Ihre Ferienwohnung in Ligurien erhalten sind, einschließlich des prachtvollen Stadttors Porta Soprana mit seinen imposanten zwei Wachtürmen. Auch der Leuchtturm von Genua, das Wahrzeichen der Stadt, entstammt dem Mittelalter. Mit Fundament erreicht der Turm eine Höhe von 117 Metern. Sein Licht ist bei gutem Wetter aus über 50 Kilometern Entfernung zu erkennen.

Die Stadt wurde im Mittelalter sehr schnell außerordentlich reich und dank des gezollten Respekts gegenüber unterschiedlichen Obrigkeiten, erlangte Genua die Unabhängigkeit und wurde eine der Seerepubliken des mittelalterlichen Italiens. In dieser Rolle wurde Genua zum größten Konkurrenten der Republik Venedig. Zahlreiche kriegerische Auseinandersetzungen führten Ende des 14. Jahrhunderts schließlich zum endgültigen Sieg der Venezianer. Dadurch verlor Genua nicht nur den Status als Republik, sondern auch die Vormachtstellung im mediterranen Handel.

Es sollte jedoch nicht lange dauern, bis mit der Banco di San Giorgio eine der ältesten Banken der Welt in Genua gegründet wurde, die Sie noch heute besichtigen können. Mit dem neuentstandenen Finanzsektor entspannte sich die wirtschaftliche Lage der Stadt nicht nur; Genua stieg zu neuer, unverhoffter Größe auf. Einige Genueser, wie der erfolgreiche Admiral und Fürst Andrea Doria, prägten europaweit das Geschehen dieser Zeit.

Der ebenfalls einheimische Christoph Kolumbus erhöhte mit der Entdeckung Amerikas zusätzlich das Ansehen der Region, die auch ihren Republikstatus wiedererlangen konnte. Im Verlauf der Renaissance wurde Genua für die Finanzen sowie für die Ausstattung der Armee und der Flotte der Spanischen Könige in Madrid verantwortlich. Viele prunkvolle Stadtpaläste außerhalb der weitläufigen mittelalterlichen Altstadt stammen aus dieser Zeit. Die Straßen Via Garibaldi, Via Cairoli und Via Balbi werden als „Strade Nuove“, die neuen Straßen, zusammengefasst und beherbergen eine Vielzahl von üppigen Villen von der frühen Neuzeit bis zum 18. Jahrhundert. Die Palazzi dei Rolli, eine Reihe von Adelspalästen, nehmen hierbei eine besondere Stellung ein. Mehrere von ihnen beinhalten seit geraumer Zeit öffentlich zugängliche Kunstmuseen, die Sie sich bei einem Urlaub in einer Ferienwohnung in Ligurien nicht entgehen lassen sollten. Die Strade Nuove und Palazzi dei Rolli sind zusammen als Weltkulturerbe gelistet.

Den Hauptplatz der Stadt, die Piazza De Ferrari, dürfen Sie bei einem Aufenthalt in Genua nicht auslassen. Nicht nur der mächtige Springbrunnen imponiert den Besuchern des Platzes, auch das prachtvolle Opernhaus und der einstige Dogenpalast Palazzo Ducale, in dem die Republik früher regiert wurde, sind einen Besuch wert.

Die jüngste Attraktion Genuas ist das größte Aquarium Europas, das im Jahr 1992 eröffnet wurde. In fast vierzig Becken des Acquario di Genova werden die unterschiedlichsten Meeresbewohner vorgestellt –von Japanischen Riesenkrabben, über Humboldtpinguine aus Südamerika bis hin zu Tieren der Nordsee und einheimischen Delfinen. Selbst eine Art maritimer Streichelzoo mit Fischen, Vögeln und Rochen ist eingerichtet.

Portofino

Schon im Römischen Reich existierte die kleine Gemeinde Portofino, die nicht einmal 500 Einwohner zählt. Den kleinen natürlichen Hafen, die Hauptsehenswürdigkeit des Ortes, schmücken die rustikalen Fischerhäuschen in typischen warmen Pastellfarben von allen Seiten. Auch Portofino erging es, wie so vielen anderen Fischerorten, sei es in Languedoc-Roussillon oder Nordfrankreich: Die Idylle zog vor allem die reichen Besucher an und das bescheidene Örtchen wurde zunehmend exklusiv. Im Verlauf seiner Existenz durfte Portofino schon mehrere vornehme Persönlichkeiten begrüßen, von Richard Löwenherz über Kaiser Wilhelm II. bis hin zu Friedrich Nietzsche. Bemerkenswerterweise hat der kräftige Besucherstrom jedoch bis in die 1990er Jahre auf sich warten lassen. Seither ist Portofino eines der beliebtesten Ausflugsziele Liguriens. In den meisten Fischerhäusern an der Promenade befindet sich eine Ferienwohnung Ligurien und vor der Küste liegen imposante Jachten zahlreicher Millionäre aus dem In- und Ausland.

Die meisten Besucher belassen es jedoch bei einem Ausflug – denn so schön die Atmosphäre des Dorfes sein mag, in recht kurzer Zeit haben Sie hier alles erkundet, wenn Ihnen kein Boot zur maritimen Erkundung zur Verfügung steht. Bevor Sie die Rückfahrt zu Ihrem Ferienhaus in Ligurien antreten, lohnt es sich, die schönen, bescheidenen Kirchen aus dem 12. und 14. Jahrhundert sowie das Castello, das von einer Festung in eine Privatvilla ummodelliert wurde und heute das Stadtmuseum beherbergt, anzusehen.

Alassio

Ähnlich, wie Portofino wurde auch Alsassio in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zu einem beliebten Rückzugsort der High Society. Aus dieser Zeit stammt die wohl außergewöhnlichste Sehenswürdigkeit Alassios: das „Mäuerchen” Alassios, Muretto di Alassio. Die kleine Mauer markierte einst nur die Grenze des Stadtgartens. Im Jahr 1951 verlieh niemand geringes als Ernest Hemingway der Mauer einen künstlerischen Mehrwert, indem er während seines Aufenthalts in Alassio eine Fliese dort anbrachte. Seither folgten viele Bürger der Stadt seinem Vorbild und heute ist die Mauer ein buntes Mosaik von Fliesen unterschiedlicher Farben und Formen.

Wie das Mäuerchen selbst, ist auch die Stadt Alessio geprägt von einer bunten Mischung ansprechender Elemente. Zu den Sehenswürdigkeiten um Ihr Ferienhaus in Ligurien zählen mehrere attraktive Sakralbauten, wie die Pfarrkirche und das Santuario di Nostra Signora della Guardia aus dem 12. Jahrhundert. Auch die zwei Wehrtürme, die einst die Stadt vor Piratenüberfällen schützten, sind imposante Zeugen vergangener Zeitalter. Obgleich es vieles hier zu entdecken gibt, können Sie sich auch eine Auszeit am Meer gönnen. Der Strand vor Ort gilt als sehr gepflegt.

Sanremo und Umgebung

Dem milden Klima der Seealpen verdankt Sanremo seinen Status als Kurort und seine Beliebtheit unter internationalen Badegästen. Dabei bietet das Heilbad mehr als ausgezeichnete Strände; auch die Stadt selbst hat einige spannende Ecken, die darauf warten, von Ihnen erkundet zu werden. Die historische Altstadt La Pigna ist einer dieser Orte. Ironischerweise erinnern die verwinkelten Passagen und schmalen Gassen an arabische Altstädte, wie einige historische Zentren in Andalusien. Dabei ist das älteste Viertel Sanremos mit seinen überdachten Durchgängen und übereinander errichteten Häusern gezielt so unübersichtlich gebaut worden, um sich vor muslimischen Piraten zu schützen.

Das außergewöhnliche Stadtbild und die schöne Bucht von Sanremo machten auch diese Stadt der Riviera bei der Elite Europas beliebt. So ließ sich beispielsweise der Schwede Alfred Nobel, Erfinder des Dynamits und Stifter des Nobelpreises, hier nieder. Sein persönliches Ferienhaus in Ligurien, die glamouröse Villa Nobel, ist eine der berühmtesten Sehenswürdigkeiten des Ortes. Spuren dieser Exklusivität sehen Sie auch im Hafen, wo luxuriöse Jachten liegen. Das Casino von Sanremo zählt zu den mondänsten Spielbanken der Welt.

Nur noch Ventimiglia trennt Sanremo von der Grenze zu Frankreich. Die Stadt, die wörtlich übersetzt „Zwanzigtausend“ heißt, ist auch einen Besuch wert. Vor allem die filigrane romanische Kathedrale von der ersten Jahrtausendwende. Einige der Säulen sollen bereits vorher Teil von römischen Tempeln gewesen sein. Verpassen Sie bei einem Besuch Ventimiglias auf keinen Fall den Botanischen Garten Hanbury, der etwas außerhalb der Stadt liegt, zu besuchen. Der riesige Garten entstand auf die Initiative der britischen Kaufmannsfamilie Hanbury, die hier 18 Hektar Land erwarb, eine prachtvolle Villa darauf errichtete und begann einheimische und exotische Pflanzen zu sähen. Bis 1912 erreichte der Garten, der vollständig privat finanziert wurde, eine Artenvielfalt von fast 6000 Pflanzen. Heute ist der Garten im Besitz des italienischen Staates, von der UNESCO geschützt und ein Magnet für Botanikfreunde aus aller Welt. Dank des begünstigten Klima für Pflanzen aller Art gilt dieser Abschnitt der Küste bei Ihrer Ligurien Ferienwohnung auch als Blumenriviera. Die Zucht und der Handel von Rosen, Nelken und anderen Blumen beschäftigen tausende Betriebe und gibt diesem Küstenabschnitt, im Gegensatz zu den meisten anderen Teilen der Riviera, ein zweites Standbein neben dem Tourismus.

Die Küche Liguriens

Wie in allen Teilen Italiens spielen auch in Ligurien die kulinarischen Genüsse eine entscheidende Rolle beim touristischen Erlebnis. Da keine Stelle Liguriens weiter als 50 Kilometer vom Meer entfernt liegt, werden die Restaurants vor der Haustür Ihrer Ferienwohnung in Ligurien die regionale Küche sehr maritim wirken lassen. Die bekanntesten Delikatessen des Umlands kommen jedoch ganz ohne Meeresfrüchte aus: Die Focaccia und das Pesto Genovese.

Das Pesto Genovese ist die verbreitetste Form der vielen Pesto-Saucen. Basilikum, geröstete Pinienkerne, Olivenöl, Parmesan, Knoblauch und Salz werden zusammen gemahlen und meist auf heiße Pasta gegeben. Auch zum Verfeinern von herzhaftem Gebäck und sogar Suppen bietet sich Pesto an. Die genuesische Form der typisch norditalienischen Gemüsesuppe Minestrone zum Beispiel enthält etwas Pesto. Andere Regionen, wie die Lombardei, verwenden zum Würzen der Suppe andere Lebensmittel.

Das Fladenbrot Focaccia wird hierzulande auch immer bekannter. Was das Brot auszeichnet, ist, dass es vor dem Backen mit Olivenöl, Kräutern, wie Rosmarin oder Thymian, und grobem Salz bedeckt wird und somit einen intensiven Eigengeschmack bekommt. In unterschiedlichen Variationen findet man Focaccia in ganz Italien, doch das Grundrezept, das zwischen Apulien und den Dolomiten überall gleich gehalten wird, zählt man zu den ligurischen Spezialitäten.

Sind Sie jetzt auf den Geschmack gekommen?

Bei einem Urlaub zwischen Sanremo und La Spezia werden Sie feststellen, dass die Größe einer Region kein Indiz für die Vielfalt ist. Sightseeing oder Wandern, Küste oder Berge? Sollte Ihre Reiseplanung Ihnen aufgrund der großen Auswahl einen heißen Kopf bereiten, kühlen Sie ihn doch einfach im Meer ab. So einfach kann es sein.

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