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Reisen Sie zum Ferienhaus-Urlaub in die Emilia-Romagna - Heimat des Gelato und der schnellen Autos

Die Emilia-Romagna liegt im nördlichen Zentrum Italiens und setzt sich namentlich aus der antik-römischen Straße Via Emilia und der historischen Provinz Romagna zusammen. So schön, wie der Name dieser Region klingt, sind auch die Landschaften und Städte, die Sie hier vorfinden. Die Hauptstadt Bologna dürfte jedem Italienfreund ein Begriff sein, doch auch Parma, Ravenna und der Badeort Rimini sind Anziehungspunkte für Millionen von Touristen. Die liebliche Region erstreckt sich fast von der einen Küste zu der anderen Küste Italiens. Lediglich Ligurien verwehrt den direkten westlichen Zugang zum Mittelmeer von der Ferienwohnung Emilia-Romagna aus. Im Osten finden Sie dafür genügend Strände an der überaus beliebten Adria, an denen Sie nach Herzenslust sonnenbaden oder schwimmen gehen können.
 
Sie erreichen diesen Teil Italiens per Flug, Auto oder Zug. Die meisten Fluggäste, deren Ziel ein Ferienhaus in der Emilia-Romagna ist, kommen am Flughafen Bologna an, doch dank Chartergesellschaften und „Billigairlines“ können Sie in der Hauptsaison auch problemlos den Flughafen Giuseppe Verdi in Parma anpeilen. Je nachdem, aus welchem Teil Deutschlands Sie anreisen, können Sie die Emilia-Romagna auch in ein bis zwei Tagen bequem per PKW erreichen. Wenn Sie aus Norddeutschland anreisen, können Sie z.B. einen alpinen Zwischenstopp in Osttirol einlegen, bevor Sie die letzte Etappe zum Urlaubsziel in Angriff nehmen.

Eine kleine Geschichte der Emilia-Romagna

Um Sie auf diese geschichtsträchtige Region einzustimmen, möchten wir Ihnen zunächst eine knappe Zusammenfassung ihrer Geschichte präsentieren: Auf der Höhe der etruskischen Macht gehörten die hiesigen Ländereien zu Etrurien, das durch den Aufstieg Roms in sich zusammenfiel. Während das Kerngebiet der Etrusker, das heute etwa die Toskana umfasst, römisch wurde, siedelten im Norden des einstigen Reichs keltische Stämme. Im Zuge des Zweiten Punischen Kriegs, der für Hannibals Elefantenzug entlang der französischen Alpen und durch die Schweiz bekannt ist, eroberten die Römer schließlich diese Gebiete. Da Venetien bereits zu Rom gehörte, wurde damit die letzte Lücke geschlossen, die Rom davon trennte die gesamte italienische Halbinsel zu beherrschen. Dennoch galt das Gebiet als „Gallia cisalpina“ (zu Deutsch: Gallien diesseits der Alpen) nur als römische Provinz, ähnlich wie die „Gallia Narbonensis“, die heute im Groben die Provence und Languedoc-Roussillon umfasst. Wenige Jahrzehnte vor Christi Geburt galt die Region schließlich als vollromanisiert und zählte bis zum endgültigen Untergang Westroms zum Römischen Kerngebiet.

Nach der unruhigen Epoche der Völkerwanderungen stabilisierte sich das Gebiet der heutigen Emilia-Romagna erstmals wieder, als der fränkische König Pippin viele eroberte Ländereien in Mittel- bis Norditalien dem Papst schenkte, darunter auch die südliche Toskana und das Nordende der Marken. Dank dieser so genannten „Pippinischen Schenkungen“ hat sich das souveräne Herrschaftsgebiet des Papstes annähernd verdoppelt. Mit dieser Geste schufen die Franken die Basis für die langwährenden friedlichen Beziehungen zwischen dem Papst und dem karolingischen Adelsgeschlecht, das wenige Jahrzehnte später mit päpstlicher Unterstützung unter Karl dem Großen das Kaisertum in Westeuropa restaurierte. Damit wurde außerdem der Grundstein für den Kirchenstaat gelegt, der noch ein weiteres Jahrtausend bis zum Einfall des von Korsika stammenden Napoleon Bonapartes bestehen würde. Die Zugehörigkeit der meisten Provinzen zum Kirchenstaat prägte die Region maßgebend. Egal, wo Ihr Ferienhaus Emilia-Romagna steht, die nächste historische Kirche ist gewiss nicht weit.

Städtetourismus

Eine Erkundung der historisch reichen Städte im Umkreis der Ferienwohnung in der Emilia-Romagna könnte zum Beispiel im äußersten Nordwesten der Region beginnen, wo das einstige Herzogtum Parma liegt, dessen Nordende durch den Po von der Lombardei getrennt wird. Von hier aus reihen sich die interessantesten Städte der Region, wie an einer Perlenschnur entlang der kerzengeraden Strecke nach Rimini bis zur Küste der Adria. Dies ist keine zufällige Anordnung, sondern der Verlauf der römischen Straße Via Emilia. Den Anfangspunkt bildet die Provinzhauptstadt Piacenza, die für Freunde sakraler Bauten als Tagesausflug durchaus interessant ist. Die nächste Stadt hingegen, Parma, gehört für jeden kulturinteressierten Bewohner im Ferienhaus in der Emilia-Romagna zum absoluten Pflichtprogramm. Für anderthalb Jahrtausende nach Zerfall des römischen Imperiums war Parma aufgrund der unglücklichen Lage am Rande des Kirchenstaates immer wieder zwischen den Fronten im hart umkämpften Norditalien. Konflikte zwischen den Langobarden und Franken, später den römisch-deutschen Stauferkaisern und dem Papst, ließen die Stadt regelmäßig erzittern. Mit Anbruch der Neuzeit wurde Parma zum eigenständigen Herzogtum ernannt und es kehrte erstmals wieder Ruhe in die Region ein. Die Zitadelle, die seit dem 16. Jahrhundert am Altstadtrand steht, galt somit eher der Machtdemonstration als der eigentlichen Verteidigung. Im Spanischen Erbfolgekrieg war das Herzogtum zwar noch einmal Spielball zwischen den Bourbonen und Habsburgern, doch schwere Zerstörung musste die Stadt zum Glück nie wieder erleiden.

Die Altstadt bleibt somit ein fabelhaftes Potpourri der Jahrhunderte. Der Dom aus dem 11. Jahrhundert besticht vor allem durch die aufwändigen Fresken im Innern. Das daneben liegende, achteckige Baptisterium aus rosafarbenem Marmor aus Verona in Venetien zählt zu den schönsten weltweit. Der wohl wichtigste historische Profanbau der Stadt ist der Herzogspalast „Palazzo della Pilotta“, der heute neben drei Museen auch eine bedeutende Bibliothek, ein Theater und eine Kunsthochschule beherbergt.
 
Die nächsten größeren Städte entlang der Via Emilia sind Reggio (nell’) Emilia und Modena. Das Alleinstellungsmerkmal von Reggio Emilia ist, dass hier die Tricolore, die Flagge Italiens, entworfen wurde. Was zunächst im Zuge der napoleonischen Neuordnung Europas zur Flagge der Cisalpinischen Republik gewählt wurde, gab der italienischen Einheit und Nation einige Jahrzehnte später schließlich ihre repräsentativen Farben als Flagge des neuen gesamtitalienischen Königreichs.

Neben den üblichen mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Kirchen und Palazzi bietet die Stadt ein prächtiges Stadttheater aus dem 19. Jahrhundert, mehrere Skulpturen des Michelangelo-Schülers Prospero Spani in und um den Dom und viele verwunschene Gassen mit bunten Wohnhäusern der letzten zwei Jahrhunderte. Die modernste Sehenswürdigkeit ist die Autobahnbrücke des spanischen Stararchitekten Santiago Calatrava, der auch die Wissenschaftsstadt in seinem Heimatort Valencia, die Samuel-Beckett-Brücke in Dublin und den ikonischen Funkturm auf dem Olympiagelände von Barcelona schuf.

Die zweitgrößte Stadt in Emilia-Romagna ist Modena, die bereits in der Antike als Töpfer- und Winzerstadt ihre Blütezeit hatte. Nachdem die Stadt aber durch den Hunnenkönig Attila geplündert und zerstört wurde, dauerte es lange, bis sie sich wieder erholen konnte. Der Wiederaufbau ging mit dem Bau der romanischen Kathedrale San Geminiano im 11. Jahrhundert einher. Die Modeneser nennen ihren freistehenden Kirchturm liebevoll Ghirlandina, die kleine Girlande, wobei „klein“ eine klare Untertreibung ist. Der Glockenturm ist noch heute eines der höchsten Gebäude der Stadt. Wenn Ihre Ferienwohnung in der Emilia-Romagna in Modena liegt, stehen die Chancen gut, dass Sie den Turm aus einem Ihrer Fenster sehen können. Die Gründung der Universität im 12. Jahrhundert und die Erhebung Modenas zur Residenzstadt des gleichnamigen Herzogtums steigerten das Profil der Stadt zusätzlich. Vor allem das pompöse Schloss, der Palazzo Ducale, repräsentiert die Ära der Herzöge Modenas. Heute ist das Residenzschloss unter anderem der Sitz von Italiens prestigereichster Militärakademie. Die Via Emilia verläuft mitten durch die historische Innenstadt, wo sie Modenas Flanier- und Einkaufsmeile bildet.

Haben Sie Bologna erreicht, ist etwa die Hälfte der Via Emilia zurückgelegt. Bologna ist in jeglicher Hinsicht die Hauptstadt der Emilia-Romagna. Historisch, künstlerisch und wirtschaftlich war die Großstadt schon immer das größte Zentrum der Region. Lediglich kulinarisch teilen sich Bologna und Parma die Krone. Auf die Spezialitäten der beiden Städte wird später detaillierter eingegangen.

Wenn Sie durch die lebendige Großstadt spazieren, werden Sie schnell wissen, warum man ihr den Beinamen „la rossa“, die Rote, verliehen hat. Das Stadtbild des historischen Kerns ist weitflächig von dem matten Rot der Ziegelsteinarchitektur aus dem Spätmittelalter und der Neuzeit geprägt. Ein weiteres Charakteristikum von Bologna sind die vielen Arkaden, die die Straßen säumen. Insgesamt machen sie fast 40 Kilometer der Fußwege Bolognas aus. Was heute als stilbildendes Merkmal des romantischen Stadtbilds empfunden wird, erfüllte einst einen rein pragmatischen Zweck für die dicht besiedelte Stadt: Durch die Überbauung der Bürgersteige wurde zusätzlicher Lebensraum in den darüber liegenden Stockwerken geschaffen.

Bis in das späte 19. Jahrhundert hatte Bologna eine der weltweit imposantesten Skylines. Ähnlich, wie in San Gimignano in der Toskana, ragten hier unzählige Türme empor, die in Bologna jedoch kaum saniert sondern abgerissen wurden, als sich die Stadt zum Ende des 19. Jahrhunderts im industriellen Umbruch befand. Heute stehen nur noch 20 der alten Geschlechtertürme, die eher einen repräsentativen als defensiven Zweck erfüllten. Am bekanntesten sind die schiefen Türme Asinelli und Garisenda, die Wahrzeichen Bolognas, die direkt beieinander stehen. Der schiefere Turm Garisenda wurde bereits in Dantes Göttlicher Komödie verewigt und der Asinelli-Turm war für ein Jahrhundert nach seiner Fertigstellung ab etwa 1300 das höchste Gebäude der Welt, bevor er schließlich von dem Südturm des Stephansdoms in Wien abgelöst wurde.

Neben einer Vielzahl an Museen, prunkvollen Stadtpalästen und imposanten Kirchen (insbesondere der Basilica San Petronio, Platz 5 der größten Kirchen der Welt) ist Bologna vor allem für die örtliche Universität bekannt, die Sie keineswegs beim Ausflug von der Ferienwohnung Emilia-Romagna nach Bologna verpassen dürfen. Die Hochschule wurde 1088 gegründet und gilt somit als die älteste Universität Europas. Viele Gebäude dieser Institution sind auch der Öffentlichkeit zugänglich.

Auf dem weiteren Weg in Richtung Adria begegnen Ihnen noch einige weitere Städte, deren antiken Ursprung sie der Via Emilia verdanken, wie Forlì, das mit seinen alten Kirchen, den Gassen der Altstadt und der teils intakten Stadtmauer besonders Mittelalterfreunde begeistern dürfte. Einige Kilometer weiter erreichen Sie Cesena. Die hiesige Biblioteca Malatestiana war die weltweit erste öffentliche Bibliothek und bildet als solches den einzigen italienischen Beitrag zum UNESCO-Weltdokumentenerbe, das Buchbestände, Handschriften sowie andere Formen von Dokumenten schützt. Beispiele deutschen Dokumentenerbes wären der Goethe-Schiller-Nachlass in Weimar, Thüringen, oder das Patent für den ersten Motorwagen von Carl Benz. Weitere Sehenswürdigkeiten vor Ort sind die Santa Maria del Monte Abtei mit ihren fabelhaften manieristischen Fresken und die Malatestinische Festung nahe der Bibliothek, wo bereits Friedrich Barbarossa und Friedrich II. verweilten.

In Rimini haben Sie den Endpunkt der alten Römerstraße erreicht. Die Stadt hat einen antik-römischen Ursprung und schon Cäsar nutzte sie als Basis für Eroberungszüge in den noch gallischen Norden. Aus römischer Zeit stammen noch ein Triumphbogen des Kaisers Augustus und die Ponte d‘Augusto, eine Brücke, die schon zwei Jahrtausende überdauerte und noch heute dem Straßenverkehr dient. Der Dom Riminis, der Tempio Malatesta, den der Stadtherr Sigismondo Malatesta in der Renaissance errichten ließ, begeistert Kunstliebhaber mit einem Kruzifix von Giotto und wertvollen Fresken. Zugleich ist Rimini eine der größten Bade-Hochburgen Europas. Der Fremdenverkehr prägt seit Jahrzehnten das Stadtbild. Von Restaurants und Geschäften für jeden Geschmack bis hin zur Ferienwohnung Emilia-Romagna, ist hier an alles Notwendige gedacht worden, um Badegästen mit unterschiedlichsten Ansprüchen einen angenehmen Urlaub zu bieten. Nur allein sind Sie hier fast nie.
 
Mit einer Fahrt entlang der Via Emilia erschließen Sie zwar viele der künstlerisch und historisch sehenswertesten Städte von der Ferienwohnung in der Emilia-Romagna aus, aber nicht alle. Folgen Sie der Adriaküste in den Norden, um nach etwa 50 Kilometern Fahrt über Cesenatico und Cervia das illustre Ravenna zu erreichen. Für über siebzig Jahre war der heutige Erzbischofssitz die Residenzstadt der Kaiser Westroms, kurz bevor das Reich kollabierte. Während der Völkerwanderung ließen sich auch der Feldherr Odoaker und die Herrscher des Ostgotenreichs hier nieder. Auch als Hauptstadt der Exklave des Oströmischen Reichs, dessen Kerngebiet am Bosporus lag, blieb Ravenna eine einflussreiche Stadt. Die Zeit des Umbruchs von Antike zu Mittelalter hat mehrere packende Sehenswürdigkeiten hinterlassen. Acht vorwiegend religiöse Bauwerke aus dieser Epoche stehen kollektiv unter dem Schutz des Weltkulturerbes. Eines dieser geschützten Bauwerke ist das imposante Mausoleum des Theoderich, das architektonisch römische und syrische Elemente aufweist und dessen massive Dachkuppel aus einem Stein geschlagen wurde. Theoderich der Große war König der Ostgoten und eine der wichtigsten Figuren der Völkerwanderungszeit. Die weiteren geschützten Kirchen und Kapellen sind insbesondere für die darin verlegten Mosaiken bekannt. Die Mosaikkunst ist eine Tradition, die bis heute in Ravenna aufrecht gehalten wird.

Im Jahr 1321 schrieb der italienische Nationaldichter Dante die letzten Worte seiner Göttlichen Komödie in Ravenna und verstarb hier wenig später. Viele Statuen und Denkmale wurden zu Ehren Dante Alghieris errichtet (von dem Denkmal in Neapel über dessen Standbild in den Uffizien in seiner Geburtsstadt Florenz bis hin nach Brandenburg, wo eine Büste Dantes auf einer Säule im Garten von Sanssouci steht), doch nur in Ravenna finden Sie sein Grabmal.

Weitere Besonderheiten

San Marino findet hier separat Erwähnung, da der Zwergstaat als eigenständiges Land genau genommen nicht zu den Highlights der Emilia-Romagna gezählt werden kann, obgleich das Staatsgebiet zum Großteil von der Romagna umschlossen wird. San Marino ist nicht nur flächen- und einwohnermäßig eines der kleinsten Staaten der Welt, sondern auch die älteste bestehende Republik. Entsprechend viel gibt es hier auf den knapp 60 Quadratkilometern für den neugierigen Besucher zu entdecken.   

Die Rennstrecke Imola, wo bis vor einigen Jahren noch San Marinos Formel-1-Rennen abgehalten wurden, liegt mehr als 50 Kilometer nördlich außerhalb des Hoheitsgebiets und somit mitten im  Herzen der Region Ihrer Ferienwohnung Emilia-Romagna. Die Strecke wurde San Marino zugeschrieben, weil der Grand Prix von Italien traditionellerweise in Monza abgehalten wird. Zu tragischem Ruhm brachte es die Rennstrecke als 1994 die brasilianische Rennlegende Ayrton Senna auf der Strecke verunglückte. 2006 gewann Michael Schumacher als letzter F1-Pilot den Großen Preis von San Marino. Seither finden hier nur noch Tourenwagen- und Motorradrennen sowie Testfahrten statt. Wenn Sie beim Urlaub im Ferienhaus in der Emilia-Romagna Action suchen und über das nötige Urlaubsbudget verfügen, können auch Sie Ihre Runden auf der Strecke drehen.

Nicht nur die namhafte Rennstrecke brachte der Emilia-Romagna den Titel „Terra di Motori“ ein. Der Beiname, der ins Deutsche übersetzt etwa „Land der Motoren“ heißt,  leitet sich vor allem davon ab, dass die prestigereichsten Sportwagenhersteller des Landes hier ihren Hauptsitz haben. Während der Fiat-Konzern mit u.a. Lancia und Alfa Romeo im Piemont beheimatet ist, sitzen die Luxusmarken Lamborghini, Ferrari und Maserati in der sonnigen Emilia-Romagna. Auch die namhaften Sportmotorradhersteller Ducati und Moto Morini stammen aus der Region. Natürlich gibt es somit rund um das Ferienhaus in der Emilia-Romagna vielerlei unterschiedliche Museen, Veranstaltungen und Aktivitäten, die die Herzen der Autoliebhaber höher schlagen lassen.

Badetourismus

Neben all den kulturell wertvollen Städten in Emilia-Romagna bietet diese Region manche der schönsten Abschnitte der italienischen Adriaküste. Am Wasser brauchen Sie nicht lange nach Badeorten zu suchen. Die Beliebtheit der Adria hat auch dafür gesorgt, dass sich selbst die historischen Küstenorte im 20. Jahrhundert zu Touristenzentren entwickelten. Das bereits vorgestellte Rimini ist das wohl bekannteste Beispiel. Ähnlich verhält es sich in Cesenatico. Stellvertretend für diesen strukturellen Wandel ist das Wahrzeichen des Ortes ein Hochhaus mit über 30 Stockwerken. Dabei wurde der malerische Hafen von niemand geringerem als Leonardo da Vinci entworfen. Wer Abwechslung von den traumhaften Stränden des Ortes sucht, kann im historischen Hafen einige alte Museumsschiffe bewundern.

Auch der Grundriss der Stadt Cervia wurde in der Renaissance geplant. Kanäle verbinden den Hafen des Ortes mit dem Stadtkern, sodass Sie auch auf dem Wasserweg Stadtführungen erleben können. Es gibt durchaus viel Imposantes zu entdecken – von der Kathedrale und dem Bischofspalast bis hin zum Verteidigungsturm aus dem 17. Jahrhundert, der heute die Stadtbibliothek beherbergt. Den früheren Reichtum verdankt der heutige Badeort seinen Salinen, in denen eines der hochwertigsten Salze Italiens gewonnen wird. Das renommierte Salz können Sie überall dort erwerben und für Ihre Kochkünste im Ferienhaus in der Emilia-Romagna verwenden oder als Souvenir erst zu Hause anbrechen. Wenn Sie mehr über die Geschichte der Salzgewinnung in Cervia erfahren möchten, können Sie das themenbezogene Freilichtmuseum besuchen oder sogar Anfang September zum Stadtfest zu Ehren des Salzes anreisen. Die Salzproduktion wich in den letzten Jahrzehnten dem Badetourismus als Hauptwirtschaftszweig der Stadt. Ausgedehnte Strandpromenaden erstrecken sich hier entlang der Adria mit Restaurants und Geschäften, die alles bieten, was das Urlauberherz begehrt. Wer Bade- und Kultururlaub ohne längere Transfers verbinden möchte, ist hier zweifelsohne bestens aufgehoben – eine Aussage, die allerdings auf die gesamte östliche Emilia-Romagna zutrifft.

Gaumenfreuden der Emilia-Romagna

Betrachten Sie die Emilia-Romagna aus kulinarischer Sicht, macht es wohl am meisten Sinn, bei der Hauptstadt Bologna anzufangen. Wenn Sie gestatten, den Nachtisch vorweg zu nehmen: Bologna gilt als Welthauptstadt der Eiscreme. Das Gelato, wie es hier heißt, finden Sie an jeder Ecke rund um die Ferienwohnung und da der Konkurrenzdruck so hoch ist, ist die Qualität es auch.  Einfallsreiche Geschmacksrichtungen und Kombinationen sowie eine Auswahl unterschiedlicher Waffelarten und Soßen kennzeichnen das Angebot. Das Eis ist entscheidend weicher und cremiger, als deutsches Eis, sodass es nicht in Kugeln serviert wird. Die leckere Masse wird in die Waffel gespachtelt. Wer lernen möchte, wie Gelato produziert und ansprechend serviert wird, kann in einem Bologneser Vorort die Eis-Universität besuchen, bei der sich Eisdielenbesitzer vom Aostatal bis Apulien, aber auch aus der ganzen Welt aus- oder weiterbilden lassen.

Nun zu den Hauptspeisen: In der Hitliste der Leibgerichte von Kindern gehört neben Pommes und Pizza die Bolognese zur absoluten Spitze. Wie der Name bereits andeutet, stammt der Klassiker ursprünglich aus der Großstadt Bologna. Was in Deutschlands Kochtöpfen brodelt, weicht jedoch meist deutlich vom Originalrezept ab, das Fleisch und Gemüse zu gleichen Teilen in der Soße vorsieht. Karotten, Zwiebeln, Pilze oder Zucchini finden Sie für gewöhnlich auf den Tellern in Bologna, wenn Sie Bolognese im Restaurant bestellen. Sie werden feststellen, dass diese Zutaten dem Geschmack nicht schaden – im Gegenteil: Die authentische italienische Bolognese ist nicht nur gesünder, sondern mindestens genau so lecker.

Mit Ausnahme der Bolognese ist die Emilia-Romagna eher für einzelne Feinkostspezialitäten als für ihre Gerichte bekannt. Aus Bologna selbst stammen noch die Mortadella und die Tortellini. Die Stadt oder besser die Provinz Parma verlieh sogar zwei weltbekannten Delikatessen ihren Namen: dem Parmaschinken und dem Parmesan. Der Premium-Trockenschinken und der Hartkäse, mit dem weltweit Pasta garniert wird, werden im Umfeld der Großstadt produziert und lassen sich dort überall in Feinkostläden einkaufen.

Nur 50 Kilometer weiter erreichen Sie Modena, die Stadt aus der Balsamico stammt. Unter dem Namen „Aceto Balsamico di Modena“ gelangt er von hier aus in die ganze Welt. Der dunkelbraune Essig zeichnet sich durch seinen süßlichen Geschmack aus, den er der Spätlese, der darin enthaltenen Trauben der Rebsorte Trabbiano und Lambrusco, verdankt. Die Lambrusco-Traube wird auch für den gleichnamigen rötlichen Schaumwein gekeltert, der ebenfalls aus dieser Region stammt.

Wenn Sie also ausgehend vom Ferienhaus Emilia-Romagna die kulinarischen, historischen oder erholsamen Seiten der Region kennenlernen möchten, suchen Sie gewiss nicht lange. Mitreißende Bauten von der Antike bis zur Neuzeit, feinste Küche und bildschöne Sandstrände vereinen sich hier zu einer der abwechslungsreichsten Regionen des Landes. Zögern Sie also nicht und buchen Sie Ihre passende Unterkunft bevor es jemand anderes tut!

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