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Erleben Sie im Ferienhaus Umbrien die zauberhafte Harmonie zwischen Kultur und Natur

Umbrien ist das Herz Italiens. Hier liegt die geografische Mitte des Landes. Darüber hinaus ist Umbrien die einzige Region Italiens, die weder an der Küste noch an der Grenze zum Ausland liegt und somit vollständig von anderen Teilen des Landes umschlossen ist. Die Metapher mit dem Herz passt nicht nur geografisch, denn auch die Einwohner sind für ihre Gastfreundschaft und Aufgeschlossenheit bekannt. Vielleicht liegt es an der Leichtigkeit des Lebens, dem wunderbaren Wein oder der atemberaubenden Landschaft, dass die Umbrer so glücklich sind.

Die wildromantische umbrische Landschaft wird von dem Apennin dominiert, dessen Rücken im Osten die Grenze zu den Marken bildet – mit Erhebungen von bis zu 2500 Metern über dem Meeresspiegel. Im Winter können Sie im Apennin sogar ab einer bestimmten Höhe Ski fahren. Für nördliche Alpen mag das keine Konkurrenz sein, doch wer aus flacheren Landen kommt, der wird dieses bergige Terrain lieben. Die üppigen Täler Umbriens werden hauptsächlich landwirtschaftlich genutzt, um, wie in Mittelitalien üblich, Oliven und Trauben anzubauen. Mehrere renommierte Weine stammen aus Umbrien. Das besondere hierbei ist, dass der wohl bekannteste unter ihnen, der Orvieto, im Gegensatz zum Großteil der populären Weine Italiens, ein Weißwein ist. Unser Tipp: Kosten Sie die trockenen Weine in den lieblichen Landschaften Umbriens und lassen Sie Ihren Stress zu Hause.

Wenn Sie ein wenig über die Grenzen Umbriens hinausschauen möchten, können Sie Ihren Urlaub mit einer Vielzahl von lohnenden Ausflügen spicken. Von Ihrem Ferienhaus Umbrien sind Sie innerhalb kürzester Zeit in Rom, der Toskana oder an der Adria. Dennoch verlasen viele Urlauber diese reizvolle Region während des Urlaubs nicht, denn hier finden Sie alles, um einen wundervollen, abwechslungsreichen Urlaub zu genießen.

Wie kommen Sie nach Umbrien?

Perugia besitzt einen internationalen Flughafen, doch nur wenige ausländische Airlines fliegen Perugia an. Gegebenenfalls können Sie über Bergamo oder Mailand einen Anschlussflug nach Perugia finden. Zumeist bietet es sich jedoch eher an, nach Rom, Rimini, Forlí oder Florenz einzufliegen und die übrige Strecke in etwa zwei Autostunden per Mietwagen zurückzulegen.

Natürlich können Sie auch per Shuttle Ihre Ferienwohnung in Umbrien erreichen, doch ein eigenes Auto vor Ort ist unbedingt zu empfehlen, da man mit öffentlichen Verkehrsmitteln nur schwierig oder sehr zeitaufwändig von A nach B kommt.

Deswegen empfiehlt sich auch die Anreise mit dem eigenen Auto. Da die Anfahrt aus Deutschland selbst bei guten Wetterverhältnissen und in der Nebensaison mindestens sieben Stunden dauert, sollten Sie mehrere Pausen einplanen, um fokussiert zu bleiben. Wenn Sie aus dem Norden anreisen, sollten Sie für die Fahrt zwei Tage einplanen. Eine Übernachtung kann wahre Wunder wirken, was die Konzentration des Fahrers angeht. Außerdem sind viele Ziele auf halber Strecke, wie zum Beispiel Oberbayern, landschaftlich und kulturell sehr ansprechend. Nehmen Sie sich die Zeit München, Rosenheim oder das Bayerische Voralpenland zu erkunden, bevor Sie weiterfahren.

Aus Deutschland führen die meisten Routen über Innsbruck. Von dort aus nehmen Sie die A13 gen Süden, die in Italien zu der E45 wird. Diese Straße verfolgen Sie bis Modena, wo Sie auf die E35 wechseln, die Sie schließlich auf dem Weg nach Rom durch Umbrien führt.

Welche Städte sind besonders sehenswert?

Die Hauptstadt und zugleich größte Stadt Umbriens ist Perugia. Die Stadt liegt relativ zentral in der Region und ist verkehrstechnisch hervorragend angebunden, sodass Sie von Ihrem Ferienhaus in Umbrien Perugia schnell erreichen. Wie viele weitere Städte liegt auch Perugia markant auf der Spitze eines Hügels mit weitem Blick in die Landschaft, denn dies war in der Antike eine strategisch angelegte Siedlung der Etrusker. Nach römischer Herrschaft und jahrhundertelanger Autonomie unter römisch-deutscher Obrigkeit fiel Perugia schließlich in den Besitz des Kirchenstaats. Eine Vielzahl der Kulturdenkmäler stammt aus dieser Zeit.

Das prägnanteste Beispiel für die Herrschaftsphase des Kirchenstaats ist die Rocca Paolina, eine einst massive Festungsanlage an einem der höchsten Punkte der Stadt. Sie wurde innerhalb von drei Jahren erschaffen, um die päpstliche Macht zu konsolidieren. In der Tat sollte diese Festung erst mit der Italienischen Einheit von 1848 abgebaut werden. Die verwinkelten unterirdischen Gänge sind noch immer erhalten und warten darauf entdeckt zu werden. Auf dem Weg nach oben fahren Sie per Rolltreppe an Ausgrabungsstätten vorbei. Dabei werden Sie spüren, in was für einem historischen Terrain Sie sich bewegen.

Die Kirche San Domenico, der größte Sakralbau Umbriens, wurde ursprünglich als typisch nordeuropäische Hallenkirche angelegt, die man sonst eher in Westfalen und Sachsen findet. Der Grundriss ist ein Zeuge von der Zeit als Perugia zu Beginn des 14. Jahrhunderts noch Teil des Heiligen Römischen Reichs war. Jahrhunderte später in der Renaissance stürzte das Gotteshaus ein und wurde gänzlich nach päpstlichen Vorstellungen umgestaltet, was zu dieser Zeit düster und demütig bedeutete.

Als die schönere und außergewöhnlichere Kirche gilt hingegen San Pietro, die im 17. Jahrhundert als Teil des dortigen Benediktinerklosters errichtet wurde. San Pietro ist eine spannende Collage verschiedener Epochen. Während die Säulen noch einem antiken heidnischen Tempel entspringen, weist die Struktur der Kirche frühchristliche Züge auf. Weiteren Kontrast bilden der gotische Chor und die Ornamentik aus der Renaissance.

Die Kirche San Pietro steht symbolisch für den bunten Mischpott, den Perugia verkörpert. Wenn Sie Ihre Ferienwohnung in Umbrien für einen Spaziergang durch die Stadt verlassen, können Sie unter anderem einen etruskischen Bogen aus vorrömischer Zeit bewundern sowie die Überreste eines mittelalterlichen Aquädukts. Der Renaissance-Palast der Stadtoberen, Palazzo dei Priori, ist mit seiner besonderen Außentreppe und den Deckenmalereien von Perugino, Lehrer Rafaels, ebenfalls eine lohnende Attraktion.

Unter den Kennern edler Tropfen dürfte Orvieto ein Begriff sein, denn das berühmteste Produkt der Stadt ist der gleichnamige Wein. Wie auch andere Orte, wie Bordeaux an der französischen Atlantikküste, assoziieren viele den Namen der Stadt nur mit dem Getränk, doch Sie hat viel mehr zu bieten. Ähnlich wie Perugia war auch dies eine der bedeutendsten Städte des Etruskerreichs. Bis auf wenige Ausgrabungsstätten und die luftige Lage auf dem höchsten Hügel der Umgebung ist aus dieser Zeit jedoch kaum etwas erhalten. Vor allem die kirchliche Bedeutung während der Zugehörigkeit zum Kirchenstaat hat ihre Spuren hinterlassen.

Orvieto war im Spätmittelalter zwischenzeitig Sitz der Päpste, als Rom 1527 von Söldnerheeren des römisch-deutschen Kaisers Karl V. verwüstet worden war. Nicht viele Städte außer Rom können dies von sich behaupten, darunter noch Avignon in der Provence. Um sich vor einer Belagerung Orvietos zu schützen, ließ der residierende Papst Clemens VII. einen der bemerkenswertesten Brunnen der Welt anlegen: den „Pozzo di San Patrizio“. Der Brunnen reicht annähernd 60 Meter in die Tiefe. Sein Grund ist durch zwei übereinanderliegenden Spiralgängen erreichbar, sodass sich mehrere Eselkarren gleichzeitig auf- und abwärts bewegen konnten, ohne sich zu blockieren. Die Wassermengen, die sich dadurch zutage bringen ließen, konnten die Stadt problemlos während einer Belagerung versorgen.

Der prachtvolle Dom Orvietos wurde bereits im 13. Jahrhundert und somit vor der Regierung des Papstes erbaut, doch viele Bereiche des Dekors sind auf die Zeiten des Kirchenstaates zurückzuführen. Die Fresken der Cappella Nuova sind hierbei von außerordentlicher kunsthistorischer Bedeutung. Als Luca Signorelli diesen Freskenzyklus über die Jahrhundertwende zum 16. Jahrhundert schuf, bestritt er neue Wege der Malerei, die beispielhaft für die italienische Renaissance-Kunst werden sollten und deren Methoden später unter anderem Michelangelo bei der Gestaltung der Sixtinischen Kapelle als Vorbild dienten.

Die jüngste Sehenswürdigkeit in der Umgebung Orvietos ist ebenfalls künstlerischer Natur: der Skulpturenpark La Serpata. Der stilvoll angelegte Garten wurde 1997 von dem Schweizer Künstler Paul Wiedmer geschaffen und wächst konstant weiter mit Skulpturen von Freunden des Schweizers sowie vielen eigenen Werken und wechselnden Ausstellungen.

Der Name des kleinen Orts Assisi ist vielen Leuten bereits aufgrund des berühmtesten Sohns der Stadt bekannt: Franz von Assisi, der heiliggesprochene Gründer des Franziskanerordens. Die Gemeinde ist typisch umbrisch in einen Hügel eingebettet, doch nicht auf der Spitze des Hügels, sondern am Hang. Der Großteil der Altstadt ist authentisch mittelalterlich und wird von dem Weltkulturerbe der UNESCO geschützt. Die bezaubernde Innenstadt, die von einer völlig erhaltenen Stadtmauer umgeben ist, verzückt Besucher jeder Konfession, auch wenn der Katholizismus in der Stadt allgegenwärtig ist. Ströme von Wallfahrern pilgern zu den Grabstätten des Heiligen Franziskus und der Heiligen Klara, die jeweils in unterschiedlichen Kirchen untergebracht sind.

Die Basilika San Francesco, Ruheort des Hl. Franziskus, ist nicht nur ein durchaus imposanter Anblick, sondern mit dem Titel der Basilica maior seit Mitte des 18. Jahrhunderts außerdem eine der sechs ranghöchsten Kirchen der Katholiken. Franz von Assisi selbst suchte sich in Anlehnung an Christus diese Stelle, den ehemaligen Hinrichtungsplatz, als Grabplatz aus. Bereits 1228, zwei Jahre nach Franziskus Tod, erfolgten seine Heiligsprechung und die Grundsteinlegung seiner Ehrenkirche sowie dem dazugehörigen Sacro Convento, dem Mutterkloster der Franziskaner. An dem monumentalen Ensemble aus Kloster und Kirche wurde so lange gebaut, dass sowohl Elemente von Romanik als auch der Gotik sich in dem Bau wiederfinden, der festungsartig aus der Kernstadt herausragt und den Anblick Assisis von außen prägt, wie kein anderes Gebäude. Das Gotteshaus ist in Ober- und Unterkirche gegliedert, die übereinander liegen. In beiden Teilen zieren prachtvolle Fresken die Decken und Wände. Das Farbenspiel aus Gold, Blau und Beigetönen kreiert die zugleich angenehme und anmutende Atmosphäre dieses repräsentativen Baus der katholischen Kirche.

Santa Maria degli Angeli, außerhalb der Stadtmauer, ist die zweite Kirche Assisis mit dem Titel Basilica maior. Zusammen stellen die Basiliken von Assisi die einzigen beiden Gotteshäuser, die außerhalb von Rom diese Würde tragen und begründen damit den Stellenwert dieses Wallfahrtorts. Santa Maria degli Angeli wurde im 16. und 17. Jahrhundert errichtet, um dem massiven Ansturm der angereisten franziskanischen Ordensbrüder und der Pilger standzuhalten. Es ist die siebtgrößte Kirche der Welt und zählt zu den wichtigsten intakten Sakralbauten des Christentums. In den Jahren 1986 und 2002 fanden hier auf päpstliche Initiative Weltgebetstreffen statt, bei denen geistliche Oberhäupter unterschiedlicher Religionen zusammenkamen, um Respekt und Frieden zwischen den Hauptreligionen der Welt zu fördern.

Terni, die zweitgrößte Stadt Umbriens, musste leider im Verlauf der Industriellen Revolution viel seines ursprünglichen Charmes einbüßen. Noch heute ist die Stadt ein bedeutendes Zentrum des Industriesektors mit weitgehend modernem Stadtbild. Ein Tagesausflug von Ihrer Ferienwohnung in Umbrien in die alte Gemeinde lohnt sich trotzdem, um die Sehenswürdigkeiten, wie die Porta Sant’Angelo, das einzig erhaltene der vier antiken Stadttore, die Barocke Kathedrale oder die Stadtpaläste unterschiedlicher Stilepochen zu begutachten. Wenn Sie rechtzeitig buchen, können Sie auch Zeuge von Konzerten und Theaterdarbietungen im alten römischen Amphitheater werden.

Welche Landschaften sollten Sie erkunden?

Ganz in der Nähe Ternis befindet sich eine besondere Natursehenswürdigkeit, auch wenn dieser Titel sich nur als eine Halbwahrheit herausstellen soll. Die Cascata delle Marmore ist mit 165 Metern Höhe einer der höchsten Wasserfälle Europas und gleichzeitig die weltweit höchste Kaskade, die je vom Menschen geschaffen wurde. Es waren die antiken Römer, die den Fluss Velino per Kanal umleiteten, um das Gebiet um Rieti zu entsumpfen, das zuvor vermutlich schwer unter Malariaepidemien zu leiden hatte. Die Umleitung führte zu der Entstehung der Cascata delle Marmore, die in drei Stufen abfällt, bevor sie schließlich den weiteren Flussverlauf annimmt.

Der Tiber ist der drittlängste Fluss Italiens und entspringt knapp hinter der umbrischen Grenze in der benachbarten Region Emilia-Romagna. Bevor der Fluss durch das Latium und Rom verläuft und schließlich im Mittelmeer mündet, legt er viele Kilometer durch Umbrien zurück. Er fließt dabei unter anderem durch den Regionalpark Parco Fluviale del Tevere. Dort können Sie unberührte Wälder, Schluchten und am Flussufer zahlreiche römische, etruskische und antik-umbrische Überreste entdecken. Außerdem befinden sich im Park mehrere Tropfsteinhöhlen, deren Besuch sich nicht nur für Hobbygeologen lohnt. Wanderer können hier zu Fuß, Kanufahrer vom Wasser aus die unverdorbene mittelitalienische Landschaft im Park genießen.

In Umbrien befindet sich ebenfalls der Trasimenische See, der viertgrößte See Italiens hinter drei der Norditalienischen Seen. Der Trasimenische See ist eines der beliebtesten Erholungsgebiete Mittelitaliens und lockt jedes Jahr Millionen von Touristen an seine Ufer. Das seichte Gewässer erreicht an seiner tiefsten Stelle gerade einmal 7 Meter. Somit wird das Wasser, ähnlich wie beim Balaton, im Sommer besonders schnell warm. Sie können also bereits sehr früh im Jahr und weit in den Herbst hinein im See baden. Auch eine Vielzahl an Wassersportmöglichkeiten – von Wasserski bis Segeln – bieten ausreichend Möglichkeiten für einen Aktivurlaub während Ihres Aufenthalts in einer Ferienwohnung in Umbrien. Die größte Insel des Sees, die Isola Maggiore, ist besonders bei Touristen beliebt, denn hier können Sie völlig abschalten. Das autofreie Eiland lockt mit einem süßen Fischerdorf und der Villa Isabella mit ihrem schönen Garten.

Das landwirtschaftlich geprägte Umbrien bietet außerdem viele Gelegenheiten für Urlaub auf dem Bauernhof sowie das ein oder andere romantische, ländliche Ferienhaus. Umbrien hat auch, gleich hinter der Toskana, das zweitgrößte Angebot Italiens an sogenannten Agriturismi.

Schalten Sie in einem alten Landhaus einfach ab und spazieren Sie durch Olivenhaine oder Weizenfelder. Wer möchte, kann sich auch bei der Landarbeit nützlich machen, doch als Gast ist das natürlich ganz Ihnen überlassen.

Welche kulturellen Höhepunkte sollten Sie in Umbrien erleben?

Kulinarisch können Sie sich bei einem umbrischen Urlaub auf viele exquisite Genüsse einstellen. Neben den erstklassigen Weinen gelten schwarze Trüffel als eine Spezialität Umbriens. Die Trüffel finden sich in einer Vielzahl der regionalen Gerichte gehobelt wieder, ob auf Pasta oder Fleisch. Dadurch, dass Umbrien keinen Zugang zum Meer hat, wird hier traditionell eher Fleisch als Fisch gegessen. Die Chianina-Rinder, für die die Toskana bekannt ist, werden auch vielfach in Umbrien gehalten. Das ausgezeichnete Rindfleisch können Sie rund um Ihr Ferienhaus in Umbrien in den landestypischen Restaurants zusammen mit saisonalem Gemüse und dem delikaten kaltgepressten Olivenöl der umbrischen Hügel genießen.

Eine Süßspeise, die Sie sich nicht entgehen lassen dürfen, sind die Baci Perugina, wörtlich übersetzt „Küsse Perugias“. Hierbei handelt es sich um Nougat-Pralinen mit einer ganzen Haselnuss im Kern, die in ganz Italien bekannt sind.

Wenn Sie zur richtigen Zeit in Umbrien sind, können Sie auch besondere Veranstaltungen der Region erleben. Eines der ausgefallensten Spektakel ist mit Sicherheit die „Corsa dei Ceri“ in Gubbio, dem „Kerzenlauf“ im Mai. Bei diesem Wettrennen zu Ehren des heiligen Stadtpatrons Ubald von Gubbio tragen drei Mannschaften unterschiedliche Statuen durch die Gassen der Stadt. Da das Gewinnerteam bereits zu Beginn feststeht, nämlich das Team, das die Statue des Schutzheiligen trägt, wird diese Veranstaltung im Volksmund auch der „Lauf der Verrückten“ genannt.

Eine weitere bedeutende Veranstaltung ist Umbria Jazz. Das Jazz-Festival gilt als das zweitbedeutendste in Europa nach dem Montreux Jazz Festival in der Nähe des schweizerischen Fribourg-Vaud. Seit den 1970ern findet dieses Event jährlich in Perugia statt. Zahlreiche internationale Jazz-Größen, wie Miles Davis oder Herbie Hancock, aber auch namhafte Künstler anderer Genres sind schon auf dem Festival aufgetreten, darunter Sting, Carlos Santana und James Brown. Wenn Sie die besondere Atmosphäre dieses Festivals genießen möchten, sollten Sie sich frühzeitig um eine der begehrten Karten und eine Ferienwohnung in Umbrien kümmern.

Ebenfalls nicht zu verachten ist das Festival der zwei Welten in Spoleto, auch „Festival dei Due Mondi“. Über mehrere Wochen im Juni und Juli hinweg werden ganze Straßenzüge abgesperrt, um unter freiem Himmel Theater-, Ballett- und Opernaufführen zu veranstalten. Besonders beliebt sind die Darbietungen vor der Domfassade.

Obgleich Umbrien vorwiegend für seine traumhafte Landschaft bekannt ist, wird es Ihnen hier nicht an Kultur mangeln. Ob Sie lieber eine der spannenden Veranstaltungen besuchen oder eine der katholischen Hochburgen, bleibt Ihnen selbst frei überlassen. Seien Sie jedoch nicht überrascht, wenn Sie vor Ort die Laune überkommt, beim unglaublichen Blick in die wilde Landschaft die Beine hochlegen zu wollen, ein oder zwei Gläser vorzüglichen Wein zu genießen und den Urlaub einfach Urlaub sein zu lassen.

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