Alle Reiseziele in der Dordogne

Alle Urlaubsziele anzeigen Weniger Urlaubsziele anzeigen
Alle Häuser in der Dordogne
Lassen Sie sich inspirieren!
Mit Swimmingpool
241 Ferienhäuser
Mit Haustieren
196 Ferienhäuser
Anmelden

Ferienhaus in Dordogne - Urlaub in Frankreichs unberührter Landschaft Périgord

Was reizt Sie am meisten an Ihrem Urlaub? Erleben Sie gerne Geschichte hautnah in mittelalterlichen Burgen oder gar in steinzeitlichen Höhlenwohnungen? Gehen Sie lieber auf sportliche Entdeckungstour einer Region, egal, ob mit Paddel oder in Wanderstiefeln, oder möchten Sie einfach nur die Füße hoch legen und einen ausgezeichneten Wein in ländlicher Idylle genießen? Falls Sie eine oder mehrere der Fragen mit „Ja“ beantworten können, sollten Sie einen Urlaub an der Dordogne in Erwägung ziehen. Ruhige Flussläufe mit Kanufahrern und Segelbooten, historische und prähistorische Sehenswürdigkeiten sowie eine ausgesprochen gut erhaltene Umwelt kennzeichnen diese Region Frankreichs.

Das Département Dordogne im zentralen Südwesten Frankreichs umfasst recht genau das gleiche Gebiet, wie die historische Provinz Périgord. So nennt sich das Tourismusbüro dieses Départments und Erholungsgebiets „Dordogne Périgord Tourisme“. Im Folgenden werden die beiden Namen daher mehrfach austauschbar genutzt.

Anreise

Egal, mit welchen Verkehrsmitteln Sie sich vorgenommen haben, Ihre Reise anzutreten – Sie sollten sich darauf einstellen, dass die Anreise mehr Zeit in Anspruch nehmen kann, als zu anderen Destinationen Frankreichs. Wenn Sie jedoch dieses versteckte Juwel erst einmal für sich entdeckt haben, werden Sie die Anreise zu Ihrer Ferienwohnung Dordogne gern in Kauf genommen haben. Hier einige Informationen zu den verschiedenen Anreisemöglichkeiten:

Mit dem Zug

Wie auch in anderen Teilen des zentral-südlichen Frankreichs, ist die Verkehrsinfrastruktur in Périgord bei weitem nicht so erschlossen, wie in den großen touristischen Zentren oder in Metropolen. Eine TGV-Verbindung in die Region Dordogne gibt es also leider nicht. Wenn Sie aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz mit dem Zug anreisen möchten, sollten Sie sich auf einige Umsteigeverbindungen einstellen, bevor das Netz der SNCF Sie schließlich an Ihr Ziel gebracht hat. Verbindungen nach Périgueux, der zentral gelegenen Hauptstadt, finden Sie von Bordeaux, Limoges, Toulouse und anderen größeren Zentren im weiteren Umkreis. Zu Ihrem Ferienhaus Dordogne können Sie von Périgueux aus weiterführende Regionalzüge nehmen.

Mit dem Auto

Von den meisten Teilen Deutschlands macht es am meisten Sinn, zunächst bis Paris zu fahren, bevor man von dort aus der E5 und später der E9 Richtung Süden folgt. Ist man auf der E9 auf Höhe von Périgord, wird es etwas komplizierter, je nachdem, wo Sie Ihren Urlaub verbringen möchten.

Die Infrastruktur in Périgord war lange Zeit für französische Verhältnisse äußerst unterentwickelt. Erst 2008 wurde die Ost-West-Autobahn durch das Département fertiggestellt. Es besteht jedoch weiterhin ein Defizit an gut ausgebauten Hauptverkehrsstraßen. Betrachten Sie es aber von der positiven Seite: So bekommen Sie auf den einfachen Landstraßen in Dordogne einen fabelhaften Eindruck der umliegenden Natur und sparen sogar gleichzeitig etwas Maut, die ansonsten pauschal bei französischen Hauptverkehrsadern anfällt. Hierbei ist jedoch Achtung geboten: In dem konfusen Landstraßennetzwerk kann man sich nicht nur vor lauter Schönheit leicht verlieren. Ein Navigationsgerät wäre von Vorteil.

Mit dem Flugzeug

Die Anreise mit dem Flugzeug ist in der Regel von allen Alternativen die schnellste. Der größte Flughafen des Périgords, Bergerac-Roumanière, erlebte zwar im Laufe der letzten Jahre einen Aufschwung durch Flugverbindungen mit Billigfluggesellschaften, doch leider liegen die meisten Startflughäfen auf den britischen Inseln und sind damit für das deutschsprachige Publikum uninteressant. Dieser Flughafen könnte also allenfalls per Umsteiger von London oder Paris angeflogen werden.

Der Flughafen Bordeaux ist jedoch von den meisten Ecken des Départments Dordogne schnell zu erreichen. Falls der Transfer etwas länger dauert, wird Sie dies jedoch wahrscheinlich nicht stören, denn wie schon bei der Anreise per Auto erwähnt, ist auf den Straßen in Périgord der Weg das Ziel.

Sehenswertes in Dordogne

Der namensgebende Fluss des Département, die Dordogne, entspringt im Herzen des Französischen Zentralmassivs in der Auvergne und fließt zunächst durch drei andere Départements bevor er das eigentliche Gebiet Dordogne erreicht. Er gehört mit seinen 483 Kilometer Länge weder zu den längsten noch zu den wirtschaftlich wichtigen Flüssen des Landes, da das Wasser über weite Teile zu seicht für die moderne Binnenschifffahrt ist. Diesem und anderen „Makeln“ verdankt das umliegende Périgord jedoch, dass es viel von seinem alten und natürlichen Charme behalten konnte. Dieser Teil Frankreichs ist eine Art große verkehrsberuhigte Zone mit reichlich erhaltener natürlicher Schönheit, kulturellen Schätzen und viel Atmosphäre.

Kultur in Dordogne

Seit circa 30.000 Jahren ist Dordogne nachweislich von Menschen bewohnt. Von den frühsten Zivilisationen ist über die Jahrtausende sogar überraschend viel zurückgeblieben. Besonders die prähistorischen Sehenswürdigkeiten üben auf Touristen eine Faszination aus, doch auch viele mittelalterliche Strukturen und einige antike Rückbleibsel werden Sie bei einer kulturellen Erkundung des Périgords entdecken können. Einige der wichtigsten Ausflugsziele sind nachfolgend für Sie zusammengefasst:

Archäologische Funde

Périgord ist bekannt für die vielen prähistorischen Entdeckungen, die zum Teil wegweisend für die Erforschungen des steinzeitlichen Lebens waren. Die Region Dordogne bietet die wohl ausgeprägteste Sammlung frankokantabrischer Höhlenkunst, noch vor den Pyrenäen, dem Bereich um die Drôme und Nordspanien. Die Höhlen von Lascaux und Cro-Magnon sind Ihnen eventuell noch aus der Schule ein Begriff. Zusammen bilden sie ein UNESCO-Welterbe als Kulturlandschaft.

Die Höhle von Lascaux weist einige der ersten abbilden Kunstwerke von Menschenhand in Form von Höhlenmalerei auf. Die weltberühmten Abbildungen von Pferden, Stieren und Menschen, die die verschiedenen Gänge dieser verwinkelten Höhle zieren, sind von so hoher Qualität, dass in der Vergangenheit von der „Sixtinischen Kapelle des Paläolithikums“ die Rede war. Einst soll Pablo Picasso, der die originale Höhle noch besichtigen durfte, gesagt haben, dass der Mensch seither kaum etwas dazugelernt habe. Wegen des ohnehin bestehenden Pilzbefalls, der früher von ca. 1.200 täglichen Besuchern noch intensiviert wurde, ist die Höhle seit den 60er Jahren nicht mehr für die Öffentlichkeit zugänglich. Seit mehreren Jahrzehnten gibt es jedoch eine authentische Nachbildung der Höhle. Viele Reproduktionen der Malereien und Artefakte lassen sich außerdem im Museum für Prähistorische Kunst im nahegelegenen Montignac besichtigen.

Der Abri de Cro-Magnon ist einer von vielen archäologisch interessanten Abris in Dordogne. Hiermit sind Felsvorsprünge oder Halbhöhlen gemeint, die in paläolithischer Zeit dem Menschen Schutz vor Wind und Regen geboten haben. Da diese Felsformationen der steinzeitlichen Bevölkerung als mittel- und sogar langfristige Behausung dienten, sind viele Abris wichtige Fundstätten für Skelette und Artefakte geworden. Der Abri de Cro-Magnon gehört zweifelsohne zu den bedeutendsten dieser Art, denn hier wurden vor etwa anderthalb Jahrhunderten 30.000 Jahre alte Gebeine von fünf Menschen entdeckt, die anatomisch dem modernen Menschen entschieden näher waren, als die des Neandertalers, der in Nordrhein-Westfalen entdeckt wurde. So wurde diese Gattung lange Zeit als Cro-Magnon-Mensch bezeichnet; ein Begriff, der bis heute sinnbildlich für den ersten Europäischen Homo sapiens steht.

Im Tal der Vézère gibt es noch viele weitere Höhlen und Abris, die dank der Malereien und in Stein gemeißelten Kunstwerken einen hohen archäologischen Wert haben. Dazu zählen die Höhlen Saint Cirq, Teyjat, Rouffignac sowie die Abris Cap Blanc, La Madeleine oder Gorge d'Enfer.

Burgen, Schlösser und Bastiden

Périgord war als Teil Aquitaniens im späten Mittelalter stets zwischen den Fronten Frankreichs und Englands. Daher ist eine beträchtliche Anzahl an Burgen entstanden, von denen viele gut erhalten sind. Die vielen Phasen politischer Unruhe in diesem Bereich des Landes hatten zur Folge, dass im Mittelalter kaum Prunkschlösser, wie zum Beispiel an der Loire, entstanden sind. Zunächst sollten Burgen das Bild von Périgord dominieren.

Viele dieser Burgen liegen in Ufernähe der Dordogne, der Isle oder anderen kleineren Strömen, sodass Sie bei einer Flussfahrt viele der Burgen zu Gesicht bekommen, wie der Höhenburg Beynac, die 150 Meter über dem Fluss thront. Anhand der massiven Befestigung erkennen Sie schnell, dass dieser Bau eine ganz klare defensive Funktion erfüllte und dies mit großem Erfolg: Das Château Beynac galt über Jahrhunderte als uneinnehmbar. Gleiches gilt für die Burg Castelnaud auf der gegenüberliegenden Seite der Dordogne. Nicht zuletzt wegen ihres Museums für mittelalterliche Kriegsmaschinen ist Castelnaud die südfranzösische Burg mit den meisten Besuchern.

Eine Sonderform von Burgen, die als typisch für den Südwesten Frankreichs gelten, sind die Bastiden. Dies sind Festungsstrukturen, die im Mittelalter zu Zeiten des 100-jährigen Krieg als strategische Posten zum Schutz der Landbevölkerung vor Krieg und Raubzügen entstanden. Die befestigten Dörfer liegen in vorteilhafter Lage auf Kuppen und Plateaus und zeichnen sich des Weiteren durch ihre rapiden Bauphasen und rechtwinklige Aufteilung aus. Während die wohl berühmteste Bastide Carcasonne in Languedoc-Rousillion liegt, sind auch einige in der Nähe Ihres Ferienhaus Dordogne zu entdecken. Am nennenswertesten sind wohl die Bastiden von Domme und Monpazier.

Die Bastide von Domme gilt als Besonderheit dieser Gattung, da sie statt der üblichen rechteckigen Form trapezförmig angelegt wurde. Viele der historischen Gebäude fielen unter anderem dem Hundertjährigen Krieg und der Religionskriege zum Opfer, doch die robuste Stadtmauer mit dem imposanten Stadttor „Porte des Tour“, dem Wahrzeichen der Stadt, ist geblieben. Vieles ist auch rekonstruiert worden und einige jüngere Gebäude sind in der Renaissance und frühen Neuzeit dazu gekommen, die heute wieder als historisch gelten, wie der Markthalle, die aufgrund des starken Weinhandels im 17. Jahrhundert erbaut wurde.

Monpazier ist im Gegensatz zu Domme eine konventionelle Bastide. Sie wurde ursprünglich von den Engländern geschaffen, als Aquitanien noch der britischen Krone unterlag. Das Festungsdorf wurde ebenfalls hart umkämpft, doch viele mittelalterliche Rückbleibsel blieben bestehen und mischten sich mit Renaissance und Barock zu einem einzigartigen Mischpott der Epochen und einem Prachtbeispiel für Bastiden.

Mit Anbruch der Neuzeit wurden die Engländer endgültig vom französischen Festland vertrieben. Die politische Stabilität und der erfolgreiche Weinbau sorgten in Périgord dafür, dass über die kommenden Jahren bis zu den Religionskonflikten eine Vielzahl an Schlössern und prächtigen Landsitzen gebaut wurden, in denen teilweise Ferienwohnung Dordogne eingerichtet wurden, buchbar unter Schlösser und Villen auf unserer Seite. Auch der florierende atlantische Handel, mit den wichtigen Seehäfen La Rochelle und Bordeaux direkt vor der Toren Périgords, trug seinen Teil zum Aufschwung bei, was sich anhand der importierten Baumaterialien der Prunkgebäuden erkennen lässt.

Interessante Städte in Dordogne

Im 16. und 17. Jahrhundert war die Region schwer von Glaubenskriegen betroffen, da Périgueux dem Papst die Treue schwor, während Bergerac sich der Reformation widmete. Als der Sonnenkönig Ludwig XIV. schließlich nach einigen Generationen des Waffenstillstands das gesamte Périgord für katholisch erklärte, begann ein Auswanderungsstrom der Protestanten, die einen großen Teil der gebildeten Elite ausmachten. Die Provinz stürzte daraufhin in eine schwere demografische und wirtschaftliche Lage. Gleichwohl legte diese Phase den Grundstein für das heutige naturbelassene und historisch greifbare Périgord. Die Industrialisierung ging aufgrund der mangelhaften Wirtschafts- und Infrastruktur rein optisch fast spurlos am Périgord vorbei. Es gab jedoch mit einer dramatischen Landflucht und weiteren Auswanderungsströmen stets drastische demografische Veränderungen. Heute leben noch immer weniger Menschen in Périgord, als noch vor 200 Jahren. Was manche als Stagnation betrachten, wird von anderen als Konservierung der Region geschätzt, selbst wenn diese gewissermaßen wider Willen erfolgte.

Périgueux ist die Hauptstadt des Départements sowie der historischen Provinz Périgords und mit  beschaulichen 29.000 Einwohnern auch die größte Stadt der Region. Die Geschichte der Stadt geht auf die Antike zurück, als sich hier Gallier ansiedelten, noch bevor Rom schließlich das Gebiet einnahm. Unter den Römern hieß die Stadt Vesunna. Es entstanden eine Stadtmauer und ein Amphitheater, von denen Sie noch immer Reste entdecken können. Vom 10. bis zum 12. Jahrhundert wuchs die Bevölkerung rasch, denn die Stadt wurde zum bedeutenden Wallfahrtsort am Jakobsweg. In dieser Zeit wurde die romanisch-byzantinische Basilika Saint Front erbaut, die Jahrhunderte später Paul Abadie nach Restaurierungsarbeiten in Périgueux zum Bau der weltberühmten Sacré-Cœur in Paris inspirieren sollte. Dank der beschiffbaren Isle, die weiter in die Dordogne fließt und schließlich nach Bordeaux führt, profitierte auch Périgueux vom Atlantischen Handel des 16. und 17. Jahrhunderts. Es entstanden viele prächtige Renaissance-Residenzen im alten Zentrum, die noch heute das Stadtbild prägen. Als die gesamte Altstadt in den 70er Jahren unter Denkmalschutz gestellt wurde, begann ein Touristenstrom. Der daraus resultierende Umsatz ermöglichte es der Stadt endlich das architektonische Erbe zu restaurieren. Heute können Sie sich hier von einer der bemerkenswertesten und unverfälschtesten Altstädte des Landes verzaubern lassen.

Bergerac ist die zweite größere Stadt des besiedlungsarmen Périgord und liegt direkt an der Dordogne, dessen Tal in der Umgebung von Weinbergen gesäumt ist. Fälschlicherweise werden die Weine Bergeracs oft dem Bordeaux angerechnet, dabei bildet diese Gemeinde ein individuelles Weinbaugebiet. Insgesamt werden im Bergerac zwölf Qualitätsweine gekeltert. Neben den Weinschlössern Château de Lespinassat und Château de Mounet-Sully sind das Tabak- und Weinmuseum besondere Anziehungspunkte der Kleinstadt. In der Altstadt erwartet Sie eine gekonnte Mischung aus Fachwerk und mediterranen Elementen; eine außergewöhnliche Kombination, die die Stadt der wechselnden Herrschaft der Engländer und Franzosen zu verdanken hat. Eine weitere Kuriosität wird Ihnen in Bergerac begegnen: Obgleich der bekannte französische Dichter Cyrano de Bergerac außer seines Namens keinen Bezug zu der Stadt hatte, zieren gleich mehrere Statuen des Pariser Dichters die Plätze und Straßen Bergeracs.

Natur und Outdoor-Sport in Dordogne

Das Périgord wird geologisch in vier unterschiedliche Regionen geteilt, die im Groben den Arrondissements, also Verwaltungseinheiten des Départements entsprechen. Jeder dieser Teilbereiche hat ihren eigenen natürlichen Reiz. Während der eine eher für Freunde von Waldwanderungen geeignet ist, kommen Weinliebhaber und Reiter in anderen Gebieten auf ihre Kosten. Die vier Bereiche sind die folgenden:

Périgord vert (grün): Der stark bewaldete Norden erinnert mit seinem feucht-schroffen Klima an die Region Limousin, die unmittelbar im Norden daran anschließt. Wie der Name des dortigen Nationalparks „Parc Naturel Régional Périgord-Limousin“ bereits verrät, teilen sich die zwei Provinzen in diesem Bereich ein Naturreservat. Auch wenn es hier sehr schwül werden kann, bieten die Bäume genug Schatten, sodass Sie sich beim Wandern und Radfahren hier rundum wohlfühlen können.

Périgord Pourpre (purpurn): Die Farbe Purpur ist eine Anspielung auf die roten Trauben. Diese Unterregion ist das primäre Weinbaugebiet Périgords rund um die Stadt Bergerac im Süden. Da das Anbaugebiet Bordeaux direkt um die Ecke liegt, konnten sich die Weine der Dordogne auf dem internationalen Markt bisher kaum gegen die Konkurrenz des Nachbarn durchsetzen. Dabei fehlt den Weinen nichts an Qualität, sondern nur der große Name. Überzeugen Sie sich selbst, wenn Sie an der Dordogne in Périgord Pourpre sind. Zum Teil sind auf den Höfen Unterkünfte eingerichtet und die Winzer gelten als sehr gastfreundlich und aufgeschlossen, also nehmen Sie sich zumindest die Zeit für ein Glas Wein mit Blick auf das pittoreske Dordogne-Tal.

Périgord Blanc (weiß): Dieser Teilbereich bildet das Zentrum der Region rund um die Hauptstadt Périgueux. Den Beinamen „weißes“ Périgord stammt von der weiten Kalkhochebene, die zu beiden Seiten des zweiten Hauptflusses der Region, der Isle, liegt. Es handelt sich hierbei um einen Teil des Kalklandschaft „Causse“, die sich über mehrere Regionen am Zentralmassiv erstreckt. Außer am Fluss ist dieses ausgedehnte, karge Gebiet äußerst besiedlungsarm und wirkt stellenweise steppenartig. Damit bietet sich das weite, raue Land ideal für Wanderritte und Trekking-Touren an, wenn Sie sich im Urlaub gern in unberührter Natur aktiv beschäftigen möchten.

Périgord Noir (schwarz): Der dicht bewaldete Osten ist weitestgehend von Eichen und Pinien geprägt. Die Dordogne fließt durch die Wälder dieses Gebiets, sodass leidenschaftliche Kanufahrer und Raftingbegeisterte die Wälder dieser Region auf dem Wasserwege gut erkunden können.

Vor allem Kanusportler und -wanderer zieht es an die Dordogne. Ähnlich der Tarn, die etwas weiter südlich in den Midi-Pyrénées verläuft und ebenfalls in der Garonne mündet, lassen die geologischen Bedingungen keine größeren Schiffe zu, sodass sich Kanus, Kajaks, Ruder- und Segelboote hier ungestört das Gewässer teilen. Nicht nur an der Dordogne, sondern auch an zahlreichen Zuflüssen, lassen sich ebenfalls Kanus direkt vom Ufer mieten. Die Schönheit und Natürlichkeit der Flussläufe sowie die bemerkenswerten Szenerien von mittelalterlichen Dörfer und Burgen entlang des Tals machen ein Ferienhaus Dordogne zu einem hervorragenden Ausgangspunkt, um einer der populärsten Wassersport- und Wanderregionen des ganzen Landes kennenzulernen.

Ob Sie also lieber die Weinberge und Wälder erkunden oder die Kirchen, Weine und Festungen: Belvilla wünscht Ihnen eine gute Reise und viel Vergnügen!

Alle Häuser in der Dordogne