Ferienhaus auf Sizilien - Urlaub für die Sinne

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Ferienhaus auf Sizilien - Zwischen Traumstränden, Tempelanlagen & Vesuv

Sizilien ist die Insel der Superlative. Sie ist nicht nur die größte der Mittelmeerinseln, im Osten der Inseln befindet sich nämlich auch der Ätna, der mit 3.323 Metern der mit Abstand höchste und zugleich aktivste Vulkan Europas ist. Da aber die Ausbrüche für Anwohner und Urlauber gänzlich ungefährlich sind, brauchen Sie sich von der Aktivität nicht beunruhigen lassen. Um die Statistik der Superlative noch abzurunden, rühmen sich die Sizilianer damit, dass im Parco dell’Etna der älteste Baum Europas steht, der sogenannte Kastanienbaum der hundert Pferde.

Die Kultur, die sich auf der Insel entdecken lässt, ist mindestens ebenso faszinierend, wie die natürlichen Besonderheiten. Sizilien blickt auf eine ausgesprochen lange zivilisierte Geschichte zurück und ist einer der ersten Orte Europas, wo eine Hochkultur herrschte. Was heute kaum noch jemand weiß: Sizilien war lange vor den Römern bereits eine griechische Kolonie. Zahlreiche Machtwechsel folgten über die Jahrtausende, da Sizilien aufgrund seiner zentralen Lage im Mittelmeer sehr begehrt war. Nach dem Zerfall des Weströmischen Reichs hielten germanische Völker Einzug, die schließlich vom Byzantinischen Reich um Konstantinopel, dem heutigen Istanbul, verdrängt wurden. Unter byzantinischer Herrschaft wurde Sizilien zu einem der reichsten Handelsstandorte des Mittelmeers, bevor die Insel für 250 Jahre an die Araber fiel. Im 11. Jahrhundert verließen Söldner aus der Normandie ihre Heimat und eroberten gemächlich ganz Süditalien einschließlich der Insel, die im Zuge dessen erneut christianisiert wurde und zusammen mit dem südlichen Festland fortan das Königreich Sizilien bildete. Das Reich sollte in unterschiedlichen Konstellationen unter vielerlei Herrschaftsfamilien bis weit in die Neuzeit bestehen, bevor es schließlich durch Garibaldis Eroberungszüge gesamtitalienisch wurde, damals als Teil des Königreichs Italiens, heute als autonome Region der Republik.

Von praktisch all diesen Zeitaltern und Herrschaftsgeschlechtern sind Überreste erhalten. Somit könnte man die Insel als ein einziges, großes Freiluftmuseum rund um Ihr Ferienhaus Sizilien betrachten, in dem antike Theater und Tempelanlagen unweit von mittelalterlichen Castellos und Palästen sowie prunkvollen Barockkirchen liegen.

Wie man es von Mittelmeerinseln gewohnt ist, bietet auch Sizilien eine Vielzahl an angenehmen, sauberen Stränden, die sich sowohl für Wassersport, als auch für eine kleine Erfrischung im kühlen Nass anbieten. Die Insel steht Badeparadiesen, wie Mallorca, in nichts nach. Aktivsportler werden ebenso viele Beschäftigungsmöglichkeiten finden, wie Hobbyarchäologen, Badeurlauber und Gourmets. Was immer also Ihre persönliche Vorliebe für den Urlaub sein mag, hier brauchen Sie auf nichts zu verzichten. Gestalten Sie sich einen abwechslungsreichen Urlaub auf dieser in jeder Hinsicht vielfältigen Insel.

Der Weg auf die Insel

Es gibt zwei Arten Sizilien zu erreichen: Entweder Sie fliegen oder Sie nehmen die Fähre. Die größten internationalen Flughäfen der Insel sind Palermo-Punta Raisi und Catania, die zusammen mehr als zehn Millionen Passagiere im Jahr befördern. Seit wenigen Jahren wird auch der Flughafen Trapani für den zivilen Luftverkehr genutzt, nachdem er jahrzehntelang als Militärflugplatz diente. Während die Airports in Palermo und Catania vorwiegend von Linienfluggesellschaften angeflogen werden, ist der Flughafen Trapani hauptsächlich Ziel von Charterflügen und Low-Cost-Carriern, wie Ryanair oder der italienischen Gesellschaft Meridiana Fly. Alle sizilianischen Flughäfen sind verkehrstechnisch gut angebunden und ermöglichen den Transit zu einer Ferienwohnung auf Sizilien und in die Zentren der größeren Orte in deren Umgebung. In jedem der Flughäfen können Sie selbstverständlich Mietwagen ausleihen.

Bei der Anreise mit dem eigenen Auto setzen Sie mit der Fähre nach Sizilien über. Die beiden Fährenhäfen der Insel befinden sich in Palermo und Messina. Während Palermo von weiter entfernten Abfahrtshäfen, wie Genau in Ligurien, Neapel und Cagliari auf Sardinien angefahren wird, bedient der Hafen von Messina vorwiegend Passagiere aus Villa San Giovanni auf der anderen Seite der Straße von Messina. Die Fahrtdauer über die schmale Wasserstraße beträgt lediglich 20 Minuten. Seit Jahren wird diskutiert, ob eine Brücke an dieser Stelle künftig die Insel mit Kalabrien verbinden soll, doch das Projekt wurde jedoch auf unbestimmte Zeit unterbrochen.

Städte, die jahrtausendealte Geschichten erzählen

Die Stadt Syrakus oder Siracusa ist in längst vergangenen Zeiten eine der größten Metropolen der Welt gewesen. Die Griechen gründeten die Siedlung zwar nicht, doch bauten sie ab dem 8. Jahrhundert vor Christus zu einer Weltstadt aus. Archimedes entwickelte hier Kriegsmaschinerie, Platon unterrichtete in Syrakus Philosophie. Ab dem 2. Jh. vor Chr. begann die kosmopolitische Bedeutung der Stadt jedoch unter den Römern abzunehmen. An die griechische Blüte der Stadt erinnern noch viele Sehenswürdigkeiten. Zwei archäologische Parks wurden eingerichtet, um Bodenfunde der Frühantike sicherzustellen und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Die Altstadt, in der die meisten Sehenswürdigkeiten der Stadt zu finden sind, befindet sich auf der vorgelagerten Insel Ortigia. Viele Jahre war sie dem Verfall ausgeliefert, während die Bewohner in die neueren Stadtteile auf dem Festland zogen. Erst 1990 begannen aufwändige Sanierungsarbeiten, die viele der historischen Attraktionen der Stadt seither in neuem Glanz erstrahlen lassen und auch viele alte Häuser wieder bezugsfertig machten, die nun manche Ferienwohnung Sizilien beherbergen. Die Piazza Archimedes, die von prachtvollen Palästen der frühen Neuzeit umringt ist, bildet seit jeher den Mittelpunkt der historischen Innenstadt. In der Mitte des Platzes finden Sie den Artemisbrunnen, der darstellt, wie die Göttin die Nymphe Arethuse dazu verhilft sich in eine Quelle zu verwandeln, um sich vor einem Jäger zu verstecken. Dies ist eine Verbildlichung der Sage um die Entstehung der Stadt. Die Quelle, in die sich die Nymphe verwandelt haben soll, ist die Fonte Aretusa. Diesen sagenumwobenen Brunnen können Sie an anderer Stelle ebenfalls heute noch entdecken. Nur wenige Meter vom Meer entfernt, versorgte er die Stadt mit dem lebenswichtigen Süßwasser.

Weitere empfehlenswerte Sehenswürdigkeiten der Altstadt sind der über 2500 Jahre alte Apollontempel, von dem noch das Fundament und Säulenreste erhalten sind, und die Kathedrale Santa Maria delle Collone. Der Dom ist ein Prachtexemplar des sizilianischen Barocks und steht an der Stelle, wo sich bereits vor Jahrtausenden ein Tempel der Athene befand. Für Hobbyarchäologen ist außerdem die Bibliothek Alagoniana im Erzbischofspalast ein Muss. Hier befinden sich viele handschriftliche Urkunden aus griechischer, römischer und arabischer Zeit sowie eine umfangreiche Münzsammlung, die Einblicke in die Entwicklung dieser bedeutenden Stadt des Altertums gewähren.

Auf dem sizilianischen Festland, in der Neustadt oder Neapolis, wurde Mitte des letzten Jahrhunderts der Parco Archeologico della Neapoli eingerichtet. Neben den antiken Steinbrüchen können Sie hier das massive griechische Amphitheater mit Platz für rund 15.000 Zuschauer bestaunen. Nur wenige Theater im griechischen Reich, darunter das von Athen, hatten größere Ausmaße. Von dem riesigen Altar Hierons II. ist leider nur noch das in Stein gehauene Fundament übrig, nachdem die Spanier im 16. Jahrhundert die Steine nutzten, um ihre Festungen auszubauen.

Palermo, die Hauptstadt und zugleich größte Stadt der Insel, stand in der Antike lange Zeit im Schatten von Syrakus. Die Karthagerstadt wurde im Zuge des Ersten Punischen Kriegs von den Römern übernommen und entwickelte sich zu Zeiten des Kaisers Augustus zu einer der bedeutendsten Städte der Insel. Hauptstadt wurde Palermo erst unter den Arabern im Emirat von Sizilien, die die Stadt zu einer muslimischen Metropole und größten Städte Europas ausbauten mit neuen Vierteln und einem erweitertem Hafen. Nur Konstantinopel und Córdoba in Andalusien hatten im 8. Jahrhundert im europäischen Kontinent mehr Einwohner.

Unter den Normannen und Staufern blieb Palermo die Residenzstadt. Zu dieser Zeit entwickelte sich die normannisch-arabisch-byzantinische Mischkultur auf Sizilien, die über das 12. Jahrhundert hinweg viele einzigartige Gebäude in Palermo hinterließ. Zu den Prachtbauten rund um Ihr Ferienhaus auf Sizilien zählen unter anderem der Normannenpalast, Regierungssitz der normannischen Könige an höchster Stelle des mittelalterlichen Stadtkerns, das Sommerschloss La Zisa im Stil arabischer Wüstenschlösser und sogar die Kathedrale von Palermo. Das Ende der Stauferdynastie wurde mit dem Tod der römisch-deutschen Kaisers und Königs von Sizilien Friedrich II. eingeleitet und markiert das Ende dieser Blüte Siziliens. Den Sarkophag des für mittelalterliche Verhältnisse außergewöhnlich modernen Kaisers können Sie im Dom Palermos würdigen.

 

 

Sizilien und folglich auch Palermo büßten immer weiter an Macht und Bedeutung ein. Im 20. Jahrhundert bildete sich als Reaktion auf die fehlende Mittelschicht neben Neapel auch in Palermo eine Hochburg der Mafia, gegen die seit Ende des letzten Jahrhunderts konsequent angegangen wird, mit Erfolg – Palermos Kriminalität ist zurückgegangen. Die historischen Attraktionen wurden aufwändig saniert und das kulturelle Leben reanimiert, sodass Sie fast täglich Ihre Ferienwohnung auf Sizilien abends verlassen können, um Theateraufführungen und Opern mitzuerleben, zum Beispiel im prunkvollen historistischen Teatro Massimo, dem größten Opernhaus Italiens.

Auch wenn die Insel sich vehement dagegen wehrt, ist Sizilien dennoch aufgrund seiner Geschichte und vor allem durch Hollywood mit einem Mafia-Image besetzt. Seit vielen Jahren gibt es Initiativen gegen dieses mafiose Bild, das nicht nur Fans des Filmklassikers „Der Pate“ von der Insel haben. Gleichzeitig beschert das Image Orten wie Corleone und den sizilianischen Drehorten der Filmreihe ausgesprochen viele Besucher. Dort ein Ferienhaus zu beziehen und zu spazieren, wo Don Vito der Geschichte nach aufwuchs und sein Sohn im Exil lebte, reizt Cineasten aus ganzer Welt. Corleone war tatsächlich über Jahrzehnte ein bedeutendes Zentrum der Sizilianischen Mafia, der Cosa Nostra. Inzwischen ist ein Besuch als Tourist jedoch völlig unbedenklich. Lediglich ein Anti-Mafia-Museum erinnert an die Ausmaße der organisierten Kriminalität in der Vergangenheit.

Corleone ist aber für mehr als nur seinen Bezug zum Paten ein lohnender Ausflug. Der Ort ist auch als „Stadt der 100 Kirchen“ bekannt. Das älteste Gotteshaus, die Kirche Sant’Andrea, stammt aus dem 14. Jahrhundert. Aus allen folgenden Jahrhunderten ist mindestens eine weitere Kirche erhalten. Auch ein Besuch im Kapuzinerkloster und dem Franziskanerkloster lohnen sich. Letzteres befindet sich im Sottano-Kastell, einem ehemaligen Gefängnis auf einem der zwei Monolithen, die das Stadtbild und die Umgebung prägen.

In besonders malerischer Lage, eingebettet am Fuße des Ätna, befindet sich die Kleinstadt Taormina, die bereits in der Antike existierte, von den Arabern zerstört und im Mittelalter neu erbaut wurde. Die natürliche Schönheit und die historischen Überreste lockten schon Goethe in die Stadt, die er in der „Italienischen Reise“ ausführlich beschrieb. Ihm sollten noch viele bekannte Gäste folgen, wie Oscar Wilde oder Thomas Mann. Im letzten Jahrhundert wurden Ferienhäuser um Taormina neben der Côte d’Azur zu beliebten Ferienorten des Jet-Sets mit Gästen, wie Marlene Dietrich, Greta Garbo oder Liz Taylor.

Die Hauptsehenswürdigkeit ist das antike römische Theater am Berghang. Hinter der Bühne klafft eine 10 Meter breite Lücke, die einen phänomenalen Blick auf den Ätna und die Bucht bietet. Diese besondere Lage machte das antike Theater Taorminas zu einem der schönsten im antiken Rom. Eine weitere antike Sehenswürdigkeit sind die zwei erhaltenen Stadttore, die Teil eines Befestigungsrings waren. Dort, wo früher die Mauer verlief, verbindet heute die Fußgängerzone „Corso Umberto“ die Tore, wo Touristen Erinnerungsstücke und Kleidung kaufen oder bei einem Espresso eine kurze Ruhepause von der Erkundung dieser steil angelegten Stadt einlegen können. Aus dem Mittelalter lassen sich mehrere Paläste bewundern, die zum Teil, wie in Palermo, durch die Verschmelzung normannischer und arabischer Architektur gekennzeichnet sind. Dazu zählen der Palazzo Corvaja und der Palazzo Duca di Santo Stefano.

Eine Reihe von historischen Innenstädten Südostsiziliens ist seit einigen Jahren von der UNESCO als Weltkulturerbe geschützt. Hierbei handelt es sich um die Spätbarocken Städte des Val di Noto, zu dem unter anderem Catania, Palazzolo, Modica und Noto gehören. In vielen der Städte stehen Ihnen Ferienwohnungen zur Verfügung. Das geschlossene spätbarocke Ensemble ist dadurch zustande gekommen, dass nach dem verheerenden Erdbeben von 1693 umgehend mit dem großflächigen Wiederaufbau der zerstörten Ortschaften begonnen wurde. Das Ergebnis ist eine Vielzahl von Prachtstücken der letzten Blütezeit des Barocks. Viele der geschützten Gebäude sind Kirchen, doch auch eine Auswahl an spätbarocken Profanbauten, wie Theatern und Palästen, lädt zu Besichtigungen ein.

Der perfekte Strandurlaub für jeden Geschmack

Sizilien zählt zu den heißesten Orten Europas. Das Baden im Meer ist somit bereits früh im Frühling und auch im Herbst noch lange möglich. Konkurrenz für die Costa del Sol und Co: Ob Palermo, Syrakus oder Messina - jede größere Ortschaft in Küstennähe verfügt über ein Strandbad in unmittelbarer Umgebung. So lässt sich Kultur- und Badeurlaub mühelos vereinen. Zwar teilen Sie sich hier den Strand und das Gebäude Ihrer Sizilien Ferienwohnung mit zahlreichen anderen Urlaubern und Sizilianern, doch dadurch, dass diese Strände touristisch ideal erschlossen sind, bieten sie Ihnen auch viele Annehmlichkeiten, wie ausleihbare Liegestühle und Sonnenschirme, Duschen und WCs sowie vielerlei Wassersportgelegenheiten. Ob Wasserski, Wakeboard oder Bananenbootfahrten für die ganze Familie – die populärsten Strände bieten unzählige Möglichkeiten sich im Wasser auszutoben.

Ein Großteil der beliebtesten Badeorte liegt an der nördlichen Ostküste zwischen Messina und Taormina, am Fuße des Ätna: Playa di Catania, Mazzarò e Isola Bella, Letojanni und Giardini Naxos sind die bekanntesten unter ihnen. Naxos war die erste griechische Siedlung auf Sizilien, was Sie noch heute an der Ruine des Aphrodite-Tempels und den Überresten der antiken Stadtmauer erkennen können. Inzwischen nimmt das antike Erbe jedoch nur noch eine sekundäre Bedeutung für die meisten Besucher ein. Der wohl beliebteste Badeort der Insel verfügt über eine lange Strandpromenade mit vielen Cafés und Restaurants für jeden Geschmack. In den Sommernächten tobt hier das Leben in den vielen Bars und Nachtclubs.

In dünner besiedelten Gebieten der Insel, wie zum Beispiel in weiten Teilen der Südwestküste, finden Sie auch ruhige, menschenleere Naturstrände und auch ein Ferienhaus, wo Sie mit deutlich mehr Privatsphäre im Mittelmeer baden können. Ein gutes Beispiel hierfür ist der feinsandige Strand von San Leone, der sich über Kilometer entlangzieht. Stellenweise finden sich hier Hotelanlagen und Gastronomie, doch in der Nebensaison teilen Sie den Strand höchstens mit einigen Surfern und Möwen. Wenn es Ihnen hier dennoch zu voll wird, fahren Sie einfach  die Küste weiter gen Norden und Sie werden schnell Strände finden, die Sie wirklich für sich allein haben.

Die sizilianischen Gaumenfreuden

Kochen hat in Sizilien eine denkbar lange Tradition. Bereits fünf Jahrhunderte vor Christus hat es in Syrakus eine antike Kochschule gegeben. Stellvertretend für die Kultur der Insel, ist auch die Küche Siziliens über die Jahrtausende zu einem bunten Gemisch verschiedenster Einflüsse geworden, dessen Sie Zeuge werden können, wenn Sie sich für eine Sizilien Ferienwohnung entscheiden. Seit den Griechen wird hier Weinbau betrieben. Römer brachten den allgegenwärtigen Hartweizen, Araber die Zitrusfrüchte, den Reis und die Mandeln. Unter den Spaniern des Geschlechts Aragón kamen noch zahlreiche Gemüsesorten hinzu, wie die Paprika, Auberginen und Tomaten. Dank des fruchtbaren Bodens und milden Klimas gedeihen hier verschiedenste Erzeugnisse, die in den Speisen dieser abwechslungsreichen Küche Einzug fanden.

Die Insel Sizilien beschäftigt die größte Fischereiflotte des Landes und macht rund ein Drittel des gesamtitalienischen Fischfangs aus, im Bereich der Krustentiere sind es sogar 70%. Selbstredend ist die Küche in Küstennähe stark von der Fischerei geprägt. Sardellen, Thunfisch, Schwertfisch, Garnelen und Tintenfisch sind in vielen Speisen zu finden. Typisch sizilianisch sind neben der Pasta mit Fisch und Meeresfrüchten auch gefüllte Fische, wie die „Sarde a beccafico“. Dies sind ausgenommene Sardinen, die mit einer Mixtur aus Brot, Knoblauch, Zwiebeln, Pinienkernen und verschiedenen Kräutern gefüllt, paniert und gebraten werden. Sie können sowohl warm als auch kalt gegessen werden.

Die Küche Siziliens bietet natürlich noch weitaus mehr als Fisch. Als Zwischenmahlzeit oder Vorspeise werden gern „Sfincione“ (kleine Pizzen mit süßlichem Brotteig) und die berühmten „Arancini“ gereicht. Bei letzterem handelt es sich um kleine frittierte Reiskugeln, die je nach Region mit Fleisch, Käse oder Gemüse gefüllt werden, ähnlich der Supplí aus der Küche des Latium. Der „Farsu magru“ ist ein beliebter Rollbraten vom Rind, der unter anderem mit Speck, Zwiebeln und Ei gefüllt wird.

Aufgrund der Deftigkeit der Speisen werden zum Abrunden der Mahlzeiten eher Obst und Käse als Nachspeisen gereicht. Traditionelle Süßspeisen gibt es tendenziell zu besonderen Anlässen. „Cannoli“ zum Beispiel sind frittierte Teigrollen mit einer cremigen Ricottafüllung, die mit Schokolade, Vanille oder kandiertem Obst verfeinert wird. Traditionell werden sie zur Karnevalszeit gegessen. Die Schichttorte „Cassata“ aus Biskuit, Ricotta und kandierten Früchten ist ebenfalls sehr beliebt. Eine weitere bekannte Spezialität Siziliens sind die „Frutti della Martorana“, verblüffend echt wirkende Früchte aus Marzipan, die bereits im Mittelalter unter Päpsten und anderen Geistlichen sehr beliebt waren.

Der Beweis ist also angetreten: Sizilien ist ein fabelhafter Urlaubsort für jedermann, unabhängig davon, ob Sie am liebsten schlemmen, baden, vergangenen Kulturen nachspüren oder Sport treiben. Für Unentschlossene lässt sich auch all das beim Urlaub in einer Ferienwohnung auf Sizilien kombinieren. Wem die Sommermonate zu heiß sind, der kann auch im Frühling und Herbst das unbeständige Wetter Nordeuropas hinter sich lassen und eine entspannte Auszeit voller Erinnerungen hier verbringen. Die Insel wartet darauf, in all ihren Facetten von Ihnen entdeckt zu werden.

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