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Oberitalienisches Ferienhaus am Gardasee, Lago Maggiore und Co. einfach reservieren

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Ferienhäuser an Gardasee, Lago Maggiore, Comer See buchen | Belvilla


Staunen, Baden, Entspannen an den Ufern der malerischen Alpenseen -

Die Vielseitigkeit der Norditalienischen Seen mit Ferienwohnung entdecken


Im Norden Italiens erwartet Sie eine der schönsten Landschaften Europas: das Oberitalienische Seenland. Gardasee, Comer See oder der Lago Maggiore stehen für herrliches Wasser, malerische Orte, mildes Klima und ziehen Touristen magisch an. Lassen Sie sich von der atemberaubenden Schönheit der Seen inmitten der Alpenausläufer verzaubern.

Die Norditalienischen Seen und deren Umgebung bilden den nördlichen Teil der italienischen Region Lombardei, die bis hinunter zur Poebene reicht. Dieses struktur- und einwohnerstarke Gebiet hat natürlich noch viel mehr zu bieten außer den traumhaften Seen. Sie können zum Beispiel in Mailand Shoppen gehen oder ein Formel 1-Rennen in Monza besuchen. In den Alpen können Sie Ski fahren und in den vielen geschichtsträchtigen Städten Ihren Horizont erweitern. Im Folgenden haben wir einige Höhepunkte der Region für Sie zusammengetragen, um Lust auf mehr zu machen oder Ihnen dabei zu helfen, schon konkrete Pläne zu schmieden.

 

Anfahrt

Die beiden Mailänder Flughäfen zählen gleich hinter Rom die zweit- und drittmeisten Passagiere aller italienischer Airports, dicht gefolgt vom Flughafen Bergamo, der ebenfalls in dieser Region liegt. Während die Flughäfen Mailands vorwiegend Linienfluggesellschaften bedienen, können Sie nach Bergamo von mehreren deutschen Flughäfen, wie Leipzig/Halle, Berlin-Schönefeld oder Lübeck mit einem günstigen Flug mit sogenannten „Billigfliegern“ erreichen.

An allen drei Flughäfen haben Sie die Gelegenheit einen Mietwagen zu leihen. Falls diese Leistung für Sie nicht in Frage kommt, erreichen Sie per Shuttlebus auch schnell die Mailänder Innenstadt, von wo aus Sie ohne Probleme per Bus oder Zug Anschlüsse in Ihr Urlaubsziel finden.

Sie können auch direkt mit dem  Zug in den Urlaub fahren und bereits auf der Strecke zu Ihrem Ferienhaus Norditalienische Seen bewundern. Bei einer Anreise aus Deutschland dauert das je nach Abfahrtsort zwischen 5 und 17 Stunden. 

Die Anreise nach Italien mit dem eigenen Auto ist ebenfalls bequem. Aus dem Süden Deutschlands lässt sich die Strecke in einem Rutsch bewältigen. Für Touristen, die aus dem Norden anreisen, empfiehlt es sich, eine Rastphase z.B. am Bodensee oder Oberbayern einzuplanen, um die Fahrtüchtigkeit zu schonen. Wer keine Zeit verlieren möchte, sollte zumindest gelegentlich den Fahrer wechseln, denn die Alpen sind nicht das leichteste Terrain für Autofahrer und erfordern eine gewisse Konzentration. Eine Anreise per Bus ist dagegen wegen der Alpenüberquerung recht zeitintensiv.

 

Die Seen

Die großen lombardischen Seen in Norditalien sind im Laufe der Eiszeit entstanden, als Gletscher Hohlräume in den Stein schabten und schließlich hineinschmolzen. Entsprechend spektakulär ist das Zusammenspiel aus Umgebung und See. Sie können rund um Ihre Ferienwohnung norditalienische Seen erkunden und werden staunen. Dramatisch stürzen die Klippen der umliegenden Gebirge in die Gewässer ab und lassen zum Teil gerade genug Platz für Straßen zwischen See und Steilwand, wie bei der Gardesana Occidentale, die auch James Bond in „Ein Quantum Trost“ entlangfuhr.

Obwohl “Lago Maggiore” wörtlich übersetzt so etwas, wie „Hauptsee“ heißt, ist er nicht der größte der Oberitalienischen Seen. Der See bildet die Grenze zwischen dem Piemont, dem schweizerischen Kanton Tessin und der Lombardei. Der größte Ort am See, der 193 Meter über dem Meeresspiegel liegt, ist das gepflegte Verbania. Neben einem Spaziergang durch die angenehme Stadt, lohnt sich der Besuch des dortigen Botanischen Gartens. Hier können Sie zum Teil in Europa einzigartige Pflanzen sehen, die ein reicher Seefahrer aus Südschottland der Gemeinde vermachte. Der großzügige Park verfügt über mehr als 20.000 Pflanzenarten.

Ein weiterer atmosphärischer Ort am Lago Maggiore ist Stresa, ein Luxuskurort zu dem auch mehrere Inseln im See zählen. Obwohl Stresa selbst ein schöner Ort mit prächtigen Villen ist, sind es die Inseln, die die größte touristische Bedeutung haben. Die Isola Madre ist die größte der Inseln und beherbergt eine ausgedehnte Palastanlage samt Englischen Gärten. Ähnlich verhält es sich auf der Isola Bella, die einst nur unfruchtbarer Stein war. Im 17. Jahrhundert wurde dort ebenfalls ein Palast errichtet und übrige Teile der Insel mit Erde beschüttet, um auch dort einen besonders prächtigen in Terrassen abfallenden Garten zu schaffen.

Der Gardasee ist mit Abstand der größte See Italiens; so groß, dass gleich drei Regionen sich den See teilen, nämlich Trentino-Südtirol, die Lombardei und Venetien. Überall dort wo das Ufer des Sees nicht zu steil ist, finden Sie kleinere Ortschaften. Während das Nordufer direkt an die Alpen anschließt und somit ideal für Outdoor-Sportler geeignet ist, findet man im Süden des Sees flachere Bereiche, in denen unter anderem Bade- und Freizeitparks für die ganze Familie entstanden sind.

In vielen Orten am Gardasee stehen malerische Villen, die in Hängen oder kleineren Erhebungen eingebettet sind und spektakuläre Ausblicke bieten. In den romantischen Örtchen findet man alte Gassen und Plätze sowie urige, kleine Kirchen und süße Häfen, wo die Orte auf Höhe des Sees liegen. Zu den beliebtesten Gemeinden zählen Malcesine, Bardolino, Torbole und Garda selbst.

Schon in der Antike entdeckten Römer die heilende Wirkung der Thermalquellen in der Nähe von Sirmione. Auf Basis einer alten Römerfestung wurde unmittelbar am Hafen gegen Mitte des 13. Jahrhunderts die Scaligerburg errichtet, die einst die Gardasee-Flotte der Scaliger und Venezianer schützte. Die clevere Befestigung dominiert noch heute das Bild Sirmiones und zieht Mittelalterfans an. Auch die Überreste einer römischen Villa und die wohltuenden Thermalbäder machen Sirmione zu einem attraktiven Reiseziel.

Ein anderer ausgesprochen beliebter Ort am Gardasee ist die mittelalterliche Stadt Lazise. Wie in weiten Teilen des südlichen Gardasees, herrscht hier ein mildes Klima, sodass um die Stadtmauer Palmen, Zypressen und Olivenbäume wachsen, wie man es sonst auf Sizilien erwarten würde. Das Bild der Stadt ist durch alte Wehr- und Kirchentürme geprägt. Wenn ihnen der Besuch hier zu kulturlastig wird, können Sie an den Sandstränden entspannen.

Auch am drittgrößten See, dem Comer See, herrscht ein mediterranes Klima, das Palmen und Zitrusbäume blühen lässt. An dessen Ufer befindet sich die gleichnamige Stadt Como, die mit knapp 90.000 Einwohnern die Großstadt unter den Seeuferstädten ist. Das erkennt man deutlich an den gewaltigen Kirchen, wie dem Comer Dom und San Fedele. An den ältesten Gebäuden ist die dekorative Ornamentik der lombardischen Architektur zu erkennen, die sich im Mittelalter auch auf weite Teile Europas bis hoch nach Mittelschweden ausgebreitet hat. Hier hat sie ihren Ursprung. Como ist ein Sammelsurium vieler Epochen. Neben einer Stadtmauer aus dem Altertum zählt auch die Villa Olmo zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten, eine klassizistische Residenz mit Englischem Garten, die heute regelmäßig Veranstaltungen und Ausstellungen beherbergt.

Die Bellagio-Halbinsel im Comer See strotzt vor Villen, Grand Hotels und manch einem luxuriösen Ferienhaus. Norditalienische Seen bieten kaum malerische Lagen als hier, mitten im See. Exklusive Geschäfte und Restaurants säumen die Promenade mit perfektem Alpenblick. Etwas informeller geht es hingegen in der Alpenstadt des Jahres 2013 zu: in Lecco. Hier verengt sich der See zum Fluss Adda und führt durch die Stadt. Das freundliche Stadtbild wird vor allem von hellen Pastelltönen und dem typisch lombardischen Turm der Pfarrkirche geprägt.

Der Iseosee in der Nähe Bergamos ist im Gegensatz zu den anderen großen Seen deutlich untouristischer. Wer von seiner Ferienwohnung norditalienische Seen von Ihrer authentischsten Seite kennenlernen möchte, ist hier gut aufgehoben. Segelsportler finden hier hervorragende Windbedingungen vor. Urige Orte, wie Iseo, Sarnico oder Riva di Solto haben ihren ursprünglichen Charme erhalten können und demonstrieren, wie die Atmosphäre der anderen Seen der Bergamasker Alpen einst gewesen sein mag.

 


Die Städte

Auch wenn die Seen Norditaliens einen Großteil der Urlaubsreisenden anlocken, sollte man die Städte abseits des Ferienhaus norditalienische Seen nicht vernachlässigen. Neben der Metropole Mailand gibt es noch einige weitere lohnende Ausflugsziele und romantische Orte, die zum Verweilen einladen.

Mailand

Würde die Hauptstadt eines Landes durch Faktoren, wie wirtschaftliche Bedeutung oder Einwohnerzahl, bestimmt, so würde Mailand noch vor Rom Italien repräsentieren. Natürlich dominieren in diesem Fall Geschichte und Tradition, sodass nicht zu denken sei, dass die „Ewige Stadt“ als Regierungssitz jemals abgelöst würde, doch als Hauptstadt des Handels, der Mode, der Medien usw. ist Mailand weitaus mehr als eine stille #2 - Sie ist die moderne Weltstadt Italiens.

Ihre kosmopolitische Stellung hat Tradition. Bereits in der ausklingenden Antike war Mailand die Hauptstadt des Weströmischen Reichs; später Hauptort des Lombardischen Städtebundes, der sich für Jahrhunderte die Unabhängigkeit der lombardischen Städte erkämpfte. In der Renaissance war das Herzogtum Mailand eine der reichsten und mächtigsten Städte Europas; zwar nicht ganz auf Augenhöhe mit Florenz in der Toskana, doch nicht weit davon entfernt. Ein weiteres Plus: Wenn Ihnen in  Ihrer Ferienwohnung norditalienische Seen und deren Idylle fehlen, ist ein Ausflug schnell organisiert.

Stellvertretend für die Größe Mailands verschlägt das Wahrzeichen der Stadt, der gigantische Mailänder Dom, seinen Besuchern die Sprache. Die Kirche gilt als das wichtigste gotische Bauwerk Italiens. Stattliche 3.400 Statuen zieren die unzähligen Spitzen des Doms; die höchste unter ihnen eine Madonnenfigur. Die 4m große, goldene Madonnina ist das Symbol der Stadt.

Kulturfreunde zieht es auch in das Dominikanerkloster Santa Maria delle Grazie. Der Monumentalbau, der ein Prunkstück der lombardischen Architektur darstellt, beherbergt das weltberühmte Wandgemälde „Das Abendmahl“ von Leonardo Da Vinci.

Im Januar und eine weitere Woche im Juni steht die Stadt Kopf. Als eine der vier großen Modemetropolen neben New York, London und Paris verfügt auch Mailand über ein Mode-Event der Extraklasse: die Mailänder Modewochen. Die Veranstaltung zählt zu den weltweit wichtigsten der Branche. Ob Armani, Dolce & Gabana, Prada, Gucci, Versace oder Roberto Cavalli: Keines der absoluten Top-Modelabels Italiens lässt sich die Gelegenheit entgehen, auf dieser hochkarätigen Plattform seine neusten Kollektionen in Haute Couture und Prêt-à-porter zu präsentieren. Auch Nachwuchsmarken bekommen hier die Chance ihre Mode vorzustellen, was die Szene vor Ort weiter antreibt.

Kein Wunder also, dass modeverrückte Touristen sich hier im Shopping-Paradies wiederfinden. In den Einkaufsgegenden reiht sich eine Boutique an die nächste. Vom Domplatz ausgehend können Sie zum Beispiel durch den Triumphbogen in eine der exklusiven Einkaufspassagen der Welt schlendern: die Galleria Vittorio Emanuele II. Neben Europas einzigem 7-Sterne-Hotel hält diese glasbedeckte Fußgängerzone aus dem 19. Jahrhundert Niederlassungen der feinsten Marken für Sie bereit. Auch wenn Sie hier im Handumdrehen Ihr gesamtes Urlaubsbudget durchbringen könnten, bieten sich in anderen Teilen der Stadt auch genügend Gelegenheiten auf Klamottensuche mit kleinerem Geldbeutel fündig zu werden.

Bergamo

In den letzten Ausläufern der Alpen befindet sich die erstaunlich beschauliche Großstadt Bergamo, die per Flugzeug und Bahn leicht zu erreichen ist – auch von Ihrem Ferienhaus Norditalienische Seen Den Großteil der Stadt bildet die „Unterstadt“. Die Altstadt, das ursprüngliche Bergamo, thront auf einer Anhöhe über der Neustadt. Obwohl hier zahlreiche Kulturschätze und historische Bauten zu finden sind, war die Altstadt wirtschaftlich durch ihre isolierte Lage lange bedroht. Dies änderte sich in den 1880er Jahren, als die Standseilbahn gebaut wurde, die Alt- und Neustadt verbindet - heute eine der größten Attraktionen der Stadt.

Wenn Sie die Bahn hoch in die Altstadt nehmen und dort die vollständig intakte Stadtmauer aus dem 16. Jahrhundert hinter sich lassen, erwarten Sie viele schöne mittelalterlichen Gebäude, wie das Rathaus Palazzo Vecchio, der Dom und die besondere Kirche Santa Maria Maggiore. Die Kirche Santa Maria Maggiore zeichnet die kunstvolle Vorhalle und ihr Portal, die die unvollendete und schlichte romanische Kirche ungemein aufwerten, aus. Weitere Anziehungspunkte in der Altstadt sind das alte Kastell und ein gotisches Augustinerkloster. In der Neustadt am Fuß des Berges lohnt noch ein Besuch der Accademia Carrara, einer Kunstsammlung in der Sie Gemälde von den großen Meistern Raffael, Rubens und Boticelli bestaunen können.

Brescia

Brescia ist die zweitgrößte Stadt der Lombardei und traditionsreiche Kulturstätte sowie Industriestadt zugleich. Hier können Sie erhaltene architektonische Zeugen jeder erdenklichen Epoche der Stadt bewundern. Brescia wurde als  ursprünglich gallisches Dorf Brixia 27 vor Christus von Kaiser Augustus als Kolonie übernommen und zu der bedeutendsten Stadt Oberitaliens ausgebaut. Noch heute erinnern die rechtwinkligen Straßenzüge der Kernstadt und ein Ruinenfeld mit gut erkennbarer einstiger Tempelanlage an das Altertum.

Das alte Rathaus, der „Broletto“, und die Burg zeugen davon, welche Macht die Stadt im Mittelalter innehielt, bevor der Stadtstaat aus dem Lombardischen Bund von der Republik Venedig übernommen wurde. Es waren auch die Venezianer die die Piazza della Loggia anlegten, ein wunderschöner Renaissance-Platz mit Verwaltungsgebäuden. Der Platz sollte den Fortschritt verkörpern, indem er einen krassen Gegensatz zum mittelalterlichen Domplatz schaffte. Der Domplatz jedoch hatte schon bald ebenfalls ein neues Gesicht bekommen, als der romanische Dom in der barocken Umbauphase dem neuen, imposanten Dom aus hellem Kalkstein weichen musste. Er bildet einen scharfen Kontrast zu den umliegenden romanischen Bauten, doch genau dieses Potpourri ist das, was Brescia auszeichnet. 

Mantua

Obgleich es im 17. Jahrhundert zu einem erbitterten Erbfolgekrieg um Mantua kam, bei dem sich die Habsburger Österreichs und der Steiermark den Franzosen gegenüberstanden, sind die wichtigsten meisterlichen Bauten aus dem Mittelalter und Renaissance wunderbar erhalten, wie beispielsweise der Palazzo Ducale, der Sitz der früheren Herzöge Mantuas. Wer den Dom von außen sieht, würde kaum glauben, dass er bereits im 9. Jahrhundert erbaut wurde, denn die Fassade von 1756 täuscht ein völlig anderes Zeitalter vor. Durchweg stimmig ist hingegen die Basilika Sant’Andrea, die das letzte Werk des Leon Battista Alberti werden sollte, einem Großmeister der Renaissance-Architektur. Wie in der Renaissance üblich, wurden hierbei Grundprinzipien der antiken Architektur aufgegriffen und mit neuem Glanz versehen. An wenigen Beispielen lässt es sich dies so gut nachvollziehen, wie an Mantuas Sant’Andrea.

Kunstliebhaber dürfen sich in Mantua keineswegs den Palazzo del Te entgehen lassen, ein manieristisches Lustschloss. Im Erbfolgekrieg wurde das Schloss zwar geplündert, doch die aufwändigen Fresken sind bis heute erhalten. Heute füllen Sammlungen aus mesopotamischer und ägyptischer Kunst die prunkvollen Hallen.

Cremona

Die kleine Stadt Cremona verdankt Ihrem Ruf den weltbekannten Geigenbauerdynastien Stradivari, Amati und Garneri aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Da die Stückzahl der handgefertigten Geigen dieser Familien stark begrenzt ist (es gibt etwa 150 erhaltene Stradivari), sind die Instrumente von unermesslichem Wert. Nur die Königsklasse der Violinisten genießt die Ehre auf den kostbaren Geigen spielen zu dürfen. Mehr über die Instrumente, deren Bedeutung und der Zeit aus der sie stammen, erfährt man im Violinenmuseum, welches sich im Rathaus befindet.

Beim Spaziergang durch die Stadt gibt es jedoch noch vieles mehr zu entdecken, wie zum Beispiel die Sakralbauten an der Piazza del Comune, dem früheren Hauptplatz des mittelalterlichen Cremona. Der hiesige Dom und dessen Turm sind die Wahrzeichen der Stadt. Da dieses sakrale Ensemble zwischen dem 12. Und 15. Jahrhunderts und somit zu einer Zeit großen Umbruchs entstand, sind neben der romanischen Basis auch viele Elemente anderer architektonischer Stilrichtungen, wie der Renaissance, Gotik und sogar des Barocks wiederzufinden. Dennoch sind sie stets beim Material und der Form dem norditalienischen Stil treu geblieben. Zusammen gelten der Dom, sein Glockenturm, auch Torrazzo genannt, und die Taufkirche als ein prächtiges Beispiel für lombardische Baukunst.

Sacri Monti
Die Sacri Monti (zu Deutsch “Heilige Berge”) sind neun Kapellenanlagen aus dem 16. und 17. Jahrhundert, die in Norditalien verteilt sind. Der Großteil der Sacri Monti befindet sich im Piemont, doch mit den Anlagen in Como und Varese, lassen sich auch zwei von ihnen in der Lombardei besuchen. Die malerischen Stätten, deren zahlreichen Kirchenbauten sich unterschiedlichen Aspekten des christlichen Glaubens widmen, sind nicht nur als Pilgerorte bekannt, sondern vor allem für die Integration der Gebäude in die atemberaubenden Landschaften, die sie umgeben. Werden auch Sie Zeuge davon, wie sich die frühneuzeitlichen Baumeister die perfekte Harmonie zwischen Architektur und Natur vorstellten.

 

Wie Sie sehen, hält die Lombardei und das Umland der Norditalienischen Seen für jeden Urlauber einer Ferienwohnung norditalienische Seen etwas bereit. Naturliebhaber können sich von der pittoresken Landschaft verzücken lassen, während Hobbysportler ideale Bedingungen für Segeln, Windsurfen und jeglichen Bergsport vorfinden. Dank der Freizeitparks langweilen sich Kinder auf keinen Fall. Wenn Sie also in einer gemischten Gruppe unterwegs sind, können Sie hier ganz leicht alle Mitreisenden zufrieden stimmen. Die Vielfalt dieser besonderen Region macht es möglich.

Ferienhaus an den norditalienischen Seen»

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